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Feierliche Verabschiedung: Professor Matthias Haudel (Mitte) mit (von links) Martin Bock von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in NRW, Hans-Georg Link, ehemals Ökumenischer Rat der Kirchen, Professor Traugott Roser von der Universität Münster, Oberkirchenrat Ulrich Möller, Burkhard Neumann vom ökumenischen Johann-Adam-Möhler Institut in Paderborn und Michael Hess vom Vorstand der Gossner-Mission. (Foto: privat)

Ruhestand für den Ökumeniker Matthias Haudel

Aus der Printausgabe - UK 26 / 2021

Christa A. Thiel | 29. Juni 2021

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Feierliche Verabschiedung: Professor Matthias Haudel (Mitte) mit (von links) Martin Bock von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in NRW, Hans-Georg Link, ehemals Ökumenischer Rat der Kirchen, Professor Traugott Roser von der Universität Münster, Oberkirchenrat Ulrich Möller, Burkhard Neumann vom ökumenischen Johann-Adam-Möhler Institut in Paderborn und Michael Hess vom Vorstand der Gossner-Mission. (Foto: privat)

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Münster. In einem Gottesdienst in Münster wurde Matthias Haudel, Pfarrer und Professor für Ökumene, durch Oberkirchenrat Ulrich Möller in den Ruhestand verabschiedet. Haudel beendet den offiziellen kirchlichen Dienst als Pfarrer. Seiner Lehrtätigkeit an der Universität weiter nachgehen.

Ulrich Möller würdigte Haudels Engagement für die gemeindliche, landeskirchliche und weltweite Ökumene. Er dankte ihm für 15 Jahre Dienst als Pfarrer für ökumenische Belange der Landeskirche. Haudel habe sich immer wieder für ein „angemessenes theologisches Denken“ eingesetzt, das die ökumenische Praxis und Lehre durchdringe.

Zweimal habe er den Theologie- und Ökumenepreis der katholischen Fakultät Regensburg bekommen, nämlich für seine Bücher „Die Bibel und die Einheit der Kirchen“ und „Die Selbsterschließung des dreieinigen Gottes.“

Haudel ermutigte in seiner Predigt, einen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft zu wagen. In Anlehnung an das Gleichnis vom Sämann sei Geduld gefordert. Nicht immer sei sichtbar, ob die Saat auf fruchtbaren Boden falle oder nicht. Glaube komme aus dem Hören. Und die „Glaubwürdigkeit der Kirche hängt von der Einheit der Kirche ab“. Dabei sei es hilfreich sich getragen zu fühlen – von anderen und von Gott.

Weggefährten aus der weltweiten Ökumene sprachen im Gottesdienst ein Segenswort. Erzpriester Constantin Miron ließ als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland und für die Orthodoxie ein Grußwort übermitteln. Der Gottesdienst ist auf dem Youtube-Kanal der Uni Münster zu sehen. cat

• Auf dem YouTube-Kanal der Universitätskirche Münster ist das Gottesdienst-Video zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=aLq8-PjZoos

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