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Ein afrikanischer Babyelefant in einem Teich im Gorongosa-Nationalpark, Mosambik. Foto: arte

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Überleben in der Wildnis. Kampf im Gorongosa-Nationalpark

TV-Tipp: arte, Do, 22.4., 20.15 Uhr

22. April 2021

Ein kühnes Experiment zeigt, wie Raubtiere und die Angst, die sie auslösen, eine überraschende und entscheidende Rolle dabei spielen, Ökosysteme zu heilen. Bis vor kurzem schien der Einfluss von Raubtieren auf Ökosysteme eindimensional: fressen und gefressen werden. Im Gorongosa-Nationalpark in Mosambik sollen die Raubtiere das Ökosystem vom Abgrund zurückzuholen.

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Ein afrikanischer Babyelefant in einem Teich im Gorongosa-Nationalpark, Mosambik. Foto: arte

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Der Gorongosa-Nationalpark in der Wildnis Mosambiks war die Heimat Zehntausender großer Wildtiere Afrikas. Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg lag der Park in Trümmern. Riesige Herden waren dezimiert worden, und die einst mächtigen Löwen, Leoparden und auch Wildhunde waren bis auf eine Handvoll ausgerottet.

Es gibt nun einen kühnen Plan: Um den Angstfaktor im Nationalpark zu erhöhen, sollen Wildhunde angesiedelt werden, die durch die Landschaft ziehen. Eine „Landschaft der Angst“ soll entstehen, um das ökologische Gleichgewicht des Parks wiederherzustellen.

Die Dokumentation präsentiert noch nie zuvor gesehenes Filmmaterial von diesen seltenen Raubtieren, ihre Ankunft, ihre Rudelbildung und ihren Versuch, die Dominanz in der Wildnis zu etablieren. Werden sie ihrer Aufgabe gewachsen sein, eine Landschaft der Angst zu schaffen?

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