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Niggi und Annette Bräuning schauen sich Fotos an. Foto: 3sat

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Immer und Ewig

TV-Tipp: 3sat, Mo, 1.3., 22.45 Uhr

1. März 2021

Ein Mann und eine Frau reisen in ihrem Kleinbus durch den Süden Europas. Er ein rastloser Tüftler und Fotograf, sie seit fast 20 Jahren halsabwärts gelähmt.

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Niggi und Annette Bräuning schauen sich Fotos an. Foto: 3sat

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Wie schafft es das einst junge, wilde Paar, seit so langer Zeit allen Einschränkungen zum Trotz immer wieder von neuem aufzubrechen? Die Tochter der beiden, die Filmemacherin Fanny Bräuning, begleitet ihre Eltern und macht sich auf die Suche nach Antworten.

Ein Liebespaar, beide Ende 60, startet von Basel aus eine Reise kreuz und quer durch Südeuropa. Am Steuer des Campers sitzt Niggi, begeisterter Fotograf und Tüftler, neben ihm Annette, seine vom Hals abwärts gelähmte Frau. Seit fast 20 Jahren ist sie rund um die Uhr auf seine Hilfe und Pflege angewiesen.

In jungen Jahren haben sie zusammen die Welt erobert, geheiratet und zwei Kinder großgezogen. Annettes Multiple Sklerose hat sich zwar schon sehr in ihr Leben eingeschlichen, aber ihr Mann und sie fanden immer einen Weg, mobil zu bleiben. Vor 20 Jahren fiel Annette in ein Koma und erwachte gelähmt. Sie deshalb in einem Heim unterzubringen, wäre Niggi nie in den Sinn gekommen. Er hängte seinen Beruf als Fotograf an den Nagel und kümmert sich seitdem um ihr gemeinsames Leben. Mutig und mit Witz und Charme ringen die beiden dem Leben ab, was es an Schönem für sie bereithält.

Die hinreißende Hommage ans Leben wurde mit dem Schweizer Filmpreis 2020 für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

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