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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 04 / 2021

Dominic Blauth | 22. Januar 2021

Woche vom 24. bis 30. Januar

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Sonntag:    Psalm 16
Montag:     Lukas 6, 36-42
Dienstag:     Lukas 6, 43-46
Mittwoch:     Lukas 6, 47-49
Donnerstag:     Lukas 7, 1-10
Freitag:     Lukas 7, 11-17
Samstag:     Lukas 7, 18-23

Die Bibellese dieser Woche beginnt inmitten der sogenannten Feldrede. Sie beginnt mit einem Scharniervers, der das Vorangegangene mit dem Nachfolgenden pointiert verbindet: „Werdet barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.“ (Lukas 6,36, Übers. FNT 4). Barmherzigkeit muss von den Menschen erreicht werden, damit der Schüler einst wird wie sein Lehrer. Das Streben nach Barmherzigkeit führt den Menschen an Gott heran. Jesus wird in der Feldrede konkret: Nicht über andere richten. Denjenigen etwas geben, die etwas brauchen. Das und viele andere Beispiele zeigen auf, wie sich gelebte Barmherzigkeit äußert.

Das Bild vom Baum und seinen Früchten verdeutlicht, dass die gute Tat in direkter Verbindung zum Gut-Sein steht – nur ein guter Baum kann gute Früchte bringen. Handeln und Glaube gehen unzertrennlich einher – wer barmherzig sein wird, handelt auch barmherzig. Jesus will, dass möglichst viele Menschen seine Lehren hören und im alltäglichen Leben umsetzen. Denn wer die Lehren Jesu befolgt, wird unerschütterlich erbaut. Es gibt viel zu lernen, doch es wird sich lohnen.

Der Textabschnitt Lukas 6,36–7,23 hat noch mehr zu bieten. Über den Hauptmann von Kapharnaum sagt Jesus, dass er noch keinen so vertrauensvollen Glauben gefunden habe, wie den seinen. Doch was macht diesen Glauben besonders? Der Hauptmann, der aus Sorge um seinen Knecht nach Jesus schickt, vertraut auf die Vollmacht Jesu, ohne seine Wunderwerke selbst gesehen zu haben. Er vertraut darauf, dass Jesus die Vollmacht hat, die Krankheit zu befehligen, wie auch er seine Untergebenen befehligt. Er vertraut darauf, dass ihm Krankheit und damit auch Leben und Tod gehorchen.

Jesu Befehlsgewalt über den Tod wird in diesem Erzählzusammenhang spätestens mit Blick auf die nachfolgenden Verse klar: Jesus erweckt den Sohn einer Frau mit nur einem Wort aus dem Tod. Er erweckt ihren Sohn jedoch nicht um zu zeigen, was er kann, sondern weil er Mitleid mit der Frau hat. Mitgefühl, das nicht despektierlich, sondern ganz im Gegenteil vollkommen empathisch ist: Jesus teilt das Leid der Frau und beendet es.

Zum Schluss des Textabschnittes sendet Johannes der Täufer seine Schüler zu Jesus. Er möchte wissen, ob Jesus der ist, für den er gehalten wird. Doch Jesus stellt sich hier nicht hin und sagt: „Ja, ich bin’s!“ Die Frage zeigt: Taten sagen mehr als Worte. Jesus muss nicht sagen, wer er ist, sondern er lässt seine Taten für sich sprechen. Denn die Früchte des Baums sind mit dem verbunden, was er sein wird.

Dominic Blauth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neues Testament und Geschichte der Alten Kirche am Fachbereich Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Wochenspruch
Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lukas 13,29

Wochenlied
Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all
EG 293

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