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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 38 / 2020

Albert Henz | 11. September 2020

Woche vom 13. bis 19. September

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Sonntag:    Psalm 80
Montag:     2. Korinther 4, 1-6
Dienstag:     2. Korinther 4, 7-18
Mittwoch:     2. Korinther 5, 1-10
Donnerstag:     2. Korinther 5, 11-21
Freitag:     2. Korinther 6, 1-10
Samstag:     2. Korinther 6, 11–7,4

Paulus setzt seine Verteidigung gegen die Vorwürfe fort, er sei kein richtiger Apostel. Er agiert nicht heimlich, und denen, die dafür offen sind, wird durch ihn das Evangelium von Jesus Christus bekannt. Es ist erkennbar in einem hellen Leuchten der Seinen, bewirkt durch den Schöpfergott und den Gläubigen ins Herz gelegt. Was für ein Zutrauen zu uns Christinnen und Christen: Durch uns wird Christus erkannt!

Die Ernüchterung folgt sozusagen gleich danach. Diese kostbare Gabe haben Nachfolgerinnen und Nachfolger in zerbrechlichen, in sehr menschlichen, ja sogar in leidenden und angefochtenen Personen. Das ist gegen die kraftstrotzenden anderen Missionare gerichtet und zeigt nach Paulus geradezu die enge Verbindung mit dem leidenden Christus. Das legitimiert natürlich auch seine als schwächlich beschriebene Existenz als Apostel. Was für eine Aussage, wo Menschen meist doch gerade im Leiden an Gottes Nähe und Existenz zweifeln!

Gleichzeitig gilt: Innerlich erneuert sich die christliche Existenz allem äußeren Anschein zum Trotz. Und: Sie führt in die himmlische und ewige Heimat. Niemand soll sich im Übrigen seiner Errettung schon jetzt zu sicher wähnen, wie das manche Gegner des Paulus offenbar tun. Auch sie werden sich noch vor Christus verantworten müssen mit ihrem Leben.

Wir sind jetzt im theologisch dichtesten Teil des Briefes. Durch die Erlösung Christi werden Menschen neu und versöhnt mit Gott – bejaht, gerechtfertigt ist das bekannte Wort dafür. Zu dieser Versöhnung einzuladen ist die Aufgabe christlicher Verkündigung. Diese Versöhnung will sich auch im aktuellen Leben im Miteinander verwirklichen. Damit spielt Paulus natürlich auf das Verhältnis der Gemeinde zu ihm an. Auch da ist Versöhnung angesagt! Aus der Versöhnung Gottes heraus für Versöhnung zu leben und einzutreten ist ein wichtiges Kennzeichen christlicher Existenz.

Noch einmal begründet Paulus sodann die gegensätzliche Sichtweise auf sein Leben: Gerade in den Leidenserfahrungen erweist er sich als echter Apostel. Gleichzeitig gehört er zwei Welten an: Der äußeren, unscheinbaren, zerbrechlichen irdischen Welt und doch auch schon der noch nicht allgemein erkennbaren göttlichen Welt.

Abschließend bittet Paulus die Gemeinde erneut, ihm Raum zu geben. Er warnt davor, sich mit den falschen Leuten einzulassen. Manche meinen, dass dieser abgrenzende Abschnitt nicht der Theologie des Paulus entspreche und später eingefügt worden sei.

Insgesamt will Paulus seinem ramponierten apostolischen Image neue Akzeptanz verschaffen und sich mit der Gemeinde versöhnen.

Wochenspruch
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103,2

Wochenlied
Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn EG 333

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