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Wird die Landung gelingen? Die Kajakrutsche ist eine weitere Herausforderung für Moderator Hendrik Schulte. Foto: WDR

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Mit dem Kanu über die Weser – Raus in den Westen

TV-Tipp: WDR, Fr, 7.8., 20.15 Uhr

7. August 2020

Das Corona-Virus bringt die Urlaubsplanung von Millionen von Menschen durcheinander. Die meisten Auslandsreisen wurden storniert und abgesagt. Doch was tun in diesem langen Sommer?

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Wird die Landung gelingen? Die Kajakrutsche ist eine weitere Herausforderung für Moderator Hendrik Schulte. Foto: WDR

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WDR-Moderator Hendrik Schulte (Lokalzeit Münsterland) weiß Abhilfe: Er zeigt in einer sommerlich-unterhaltsamen Dokumentation eine Urlaubsregion in NRW, die auch in Zeiten von Maskenpflicht und Abstandsgebot eine Reise wert ist.

Wasser hat es Moderator Hendrik Schulte angetan: Er besitzt den Sportbootführerschein, ist begeisterter Segler und verbringt seine freien Tage am liebsten im Campingmobil an irgendeinem Gewässer. Trotzdem war der Auftrag des WDR eine Herausforderung: die alternative Urlaubsregion Weser per Kanu zu erkunden!

„Normalerweise sind die Boote, mit denen ich fahre, breiter als ein Kanu und kippen nicht so schnell um“, erzählt Schulte. „Deswegen fingen die Dreharbeiten gleich mit Paddel-Unterricht an.“

Mit bestandenem Kanu-Führerschein folgte Hendrik Schulte dann der Weser-Strömung, vorbei an überraschend vielen Sehenswürdigkeiten.

„Gleich die erste war der Hammer“ berichtet Hendrik Schulte. „Der Weser-Skywalk ist eine Aussichtsplattform auf den Hannoverschen Klippen. Man steht 80 Meter über dem Weser-Tal und hat wirklich eine grandiose Aussicht.“

Doch auch die über 300 Jahre alte Hugenottenstadt Bad Karlshafen lohnt einen Besuch, ebenso wie die Weltkulturerbestätte Schloss Corvey in Höxter, der märchenhafte niedersächsische Teil der Weser mit der Rattenfängerstadt Hameln, Graf Münchhausens Heimatdorf Bodenwerder und Burg Polle, wo angeblich das Aschenputtel gelebt haben soll.

Von den zahlreichen Burgen mag Schulte die Thonenburg am liebsten: „Diese Burg wurde 1315 erbaut, sie ist also ein richtig altes Gemäuer. Heute dient sie in erster Linie als Biker-Treff. Alles sehr nette Leute, mit denen wir einen sehr schönen Grillabend verbracht haben.“

Gefährlich ist die Weser auf der ganzen Strecke übrigens nicht. Es gibt weder Wasserfälle noch Stromschnellen. Müden Paddlern hilft oft die Strömung auf die Sprünge. Der Fluss ist für Anfänger sehr geeignet, ohne für Profis in Kajak oder Kanu langweilig zu sein.

Was hat Hendrik Schulte während der Reise am meisten beeindruckt und welche Szenen werden dem Zuschauer besonders gut gefallen? „Das ist schwer zu beantworten“, sagt Hendrik Schulte. „Wir haben die wunderschöne Landschaft des Weserberglandes sehr genossen, wir haben unheimlich viele, äußerst nette und interessante Menschen getroffen. Ich bin mit einer Art Fliewatüüt herumgeflogen, und wir haben die niedlichsten Waschbären der Welt kennen gelernt. Ich kann mich unmöglich entscheiden, was das Beste war.“

Urlauber, denen Wasser nicht geheuer ist, müssen auf Hendrik Schultes Reise übrigens nicht verzichten: Die Kanutour deckt sich mit den ersten Etappen des Weser-Radweges, der von Hann. Münden bis zur Nordsee führt. Diese Strecke ist zum Paddeln allerdings definitiv zu lang.

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