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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 23 / 2020

Jörg Rosenstock | 29. Mai 2020

Woche vom 31. Mai bis 6. Juni

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Pfingstsonntag:    Epheser 1, 3-14
Pfingstmontag:     Psalm 150
Dienstag:     2. Timotheus 3, 1-9
Mittwoch:     2. Timotheus 3, 10-17
Donnerstag:     2. Timotheus 4, 1-8
Freitag:     2. Timotheus 4, 9-22
Samstag:     Titus 1, 1-16

Timotheus, ein enger Mitarbeiter des Paulus, bekommt bereits den 2. Brief des Apos­tels aus Rom. Aus der Gefangenschaft heraus ermutigt Paulus seinen Schüler, das Evangelium von Jesus Christus in Ephesus unerschrocken und geradeheraus zu verkündigen. Ja, er soll auch bereit sein, dafür zu leiden (3,12; 4,5). Christus wird wieder auf die Erde kommen und das Ende der bisherigen Welt bringen.

Timotheus soll sich darauf einstellen, dass in der Zwischenzeit selbst die gläubigen Menschen immer gottloser werden (3,4; 4,3). Sie werden überheblich und geldgierig sein, lieblos und vergnügungssüchtig. Christliche Irrlehrer werden die Neugier vermögender Frauen schamlos ausnutzen, doch letztlich so schwach sein, wie die ägyptischen Zauberer „Jannes und Jambre“ (3,8). Diese hatten sich dem Kampf mit Aaron und Mose gestellt (2. Mose 7,11+12) und verloren.

Im Gegensatz zu den Irrlehrern, schreibt Paulus, hat sich der Jude Timotheus schon oft als sein Mitarbeiter bewährt. Von Kind an lernte er von seiner gläubigen Mutter (1,5) die heiligen jüdischen Schriften (3,15). Vom Apostel Paulus lernte er das richtige Verständnis des Evangeliums von Jesus Christus, der kommen wird „zu richten die Lebenden und die Toten“ (4,1).

Timotheus soll einen klaren Kopf behalten und geduldig bleiben. Er soll verkündigen, ermahnen und lehren und sein Amt in der Leitung der Gemeinde vorbildlich ausüben. Paulus ermutigt ihn, weiter die heiligen Schriften zu lesen, denn sie atmen Gottes Geist und helfen beim Unterrichten.

Nach dieser Ermutigung seines Schülers kommt Paulus auf seine eigene Situation in Rom zu sprechen. Ganz allein musste sich Paulus in seiner ersten Verhandlung vor Gericht verteidigen. Offensichtlich haben ihm die Christen in Rom nicht beistehen können. Paulus ist darauf vorbereitet zu sterben (4,6), aber Gott hat ihn vor dem Todesurteil bewahrt (4,18). Daher bittet er den Timotheus, ihn in Rom zu besuchen und ihm seinen Mantel und seine Bücher mitzubringen.
Im 2. Timotheusbrief werden über 30 Personen genannt, mit denen Paulus in Kontakt steht. Dabei stechen zwei Personen hervor: Onesiphorus aus Ephesus hat Paulus in Rom gesucht und gefunden. Er hat sich um den Gefangenen liebevoll gekümmert (1,15; 4,19). Eine besondere Gefahr geht von Alexander, dem Schmied aus, der zu den Irrlehrern gehört und Paulus sehr geschadet hat (4,14). Timotheus soll die Familie des Ersten grüßen und sich vor dem anderen hüten.

Wochenspruch
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sacharja 4,6b

Wochenlied
Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist
EG 126

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