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Laurence Rupp und Anja Plaschg lesen den Briefwechsel Ingeborg Bachmanns und Paul Celans. Foto: 3sat

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Die Geträumten

TV-Tipp: 3sat, Sa, 18.4., 21.45 Uhr

18. April 2020

Liebe und Hass, richtige und falsche Worte: Im Zentrum des Dokumentarfilmes steht der Briefwechsel Ingeborg Bachmanns und Paul Celans, die sich im Nachkriegs-Wien kennengelernt haben.

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Laurence Rupp und Anja Plaschg lesen den Briefwechsel Ingeborg Bachmanns und Paul Celans. Foto: 3sat

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Zwei junge Schauspieler treffen einander in einem Tonstudio, um daraus zu lesen. Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe – zwischen Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit – gehen auf sie über.

Aber sie amüsieren sich auch, streiten, rauchen, reden über Tattoos und Musik. Ob die Liebe damals oder die Liebe heute, ob Inszenierung oder historische Realität: Wo diese Ebenen verschwimmen, da schlägt das Herz dieses Films.

Mit „Die Geträumten“ erinnert 3sat an den Lyriker Paul Celan, einer der prominentesten Vertreter der deutschen Holocaust-Literatur, dessen Todestag sich am 20. April zum 50. Mal jährt.

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Leser-Kommentare öffnen

Alwite, 18. April 2020, 10:30 Uhr


Paul Celans Literatur rührt mich sehr an, ganz besonders denke ich an eines seiner letzten Gedichte:

"Ich kann Dich noch sehn: ein Echo,
ertastbar mit Fühl-
wörtern, am Abschieds-
grat.

Dein Gesicht scheut leise,
wenn es auf einmal
lampenhaft hell wird
in mir, an der Stelle,
wo man am schmerzlichsten Nie sagt."

https://www.lyrik-klinge.de/ich-kann-dich-
noch-sehen/

Schaun wir mal, wie sich der Regisseur seine "Geträumten" vorstellt.
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