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Das Geheimnis

Auferstehung

Aus der Printausgabe - UK 16 / 2020

Gerd-Matthias Hoeffchen | 12. April 2020

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Das Grab soll leer gewesen sein? Das gibt’s doch nur im Märchen!“ Nicht wenige moderne Zeitgenossen schütteln den Kopf, wenn es um die christliche Auferstehungshoffnung geht. Und sind aber bereit, Romane zu lesen, Lieder zu hören oder Filme zu gucken, in denen die Protagonisten wie selbstverständlich von den Toten zurückkehren.

„Hinterm Horizont geht’s weiter“, sang Udo Lindenberg. Die Menschen kauften die Platte zu Hunderttausenden. „Im Himmel gibt es keine Tränen“, sang Eric Clapton. Sein Lied wurde zum Millionenhit. Und wenn ein geliebtes Haustier stirbt, ist es mittlerweile gang und gäbe, dass die trauernden Menschen davon reden, ihr Liebling gehe nun „über die Regenbogenbrücke“ in eine bessere Welt.

Die Menschen machen sich dabei keine genauen Bilder. Sie lieben die Vorstellung, dass die neue Welt unfassbar, unbeschreiblich ist. Einfach schön. Im Grunde ist das nicht so weit entfernt von der christlichen Botschaft. Mit Christus aus dem Tod ins Leben – wie das genau aussieht, bleibt ein Geheimnis.

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