hg
Bild vergrößern
Foto: epd

Jan Fedder: Letzte Fahrt über die Reeperbahn

Abschied

Jürgen Prause (epd) | 11. Januar 2020

Die Trauerfeier für den Schauspieler Jan Fedder am 14. Januar im Hamburger Michel soll voraussichtlich auf einer Großbildleinwand auf den Kirchplatz übertragen werden.

Bild vergrößern
Foto: epd

Anzeige

Hamburg (epd). Grund dafür sei, dass das Interesse der Öffentlichkeit vermutlich sehr groß sein werde, sagte Michel-Sprecherin Ines Lessing am Dienstag auf epd-Anfrage. Überdies sei der Kreis der geladenen Gäste so groß, dass der Michel mit seinen über 2.000 Plätzen "sehr gut gefüllt sein wird", sagte sie. Die Familie des Verstorbenen habe hierfür um Verständnis gebeten. Nach der Trauerfeier werde Jan Fedder seine letzte Fahrt im Sarg über die Reeperbahn antreten.

Sondersendung

Der Norddeutsche Rundfunk will die Trauerfeier live ab 13.45 Uhr im NDR Fernsehen übertragen. Weitere Berichte soll es auf NDR.de und in der NDR Hamburg App geben. Der Radiosender NDR 90,3 will ab 13 Uhr in einer Sondersendung mit Live-Schalten über die Trauerfeier berichten.

Michel-Hauptpastor Alexander Röder will den gottesdienstlichen Teil der Trauerfeier leiten. Im Anschluss daran sind Ansprachen von NDR-Intendant Lutz Marmor, ARD-Programmdirektor Volker Herres und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer geplant.

"Großstadtrevier"

Jan Fedder war am 30. Dezember im Alter von 64 Jahren in Hamburg gestorben. Seit 1990 hatte er in der ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier" den Polizisten Dirk Matthies gespielt und ihm zum Kultstatus verholfen. 2000 wurde Fedder Ehrenkommissar der Hamburger Polizei. Am 14. Januar wäre er 65 Jahre alt geworden.

5

Leser-Kommentare öffnen

ellybe, 11. Januar 2020, 10:35 Uhr


Da bin ich aber gespannt, ob es dazu an dieser Stelle Kommentare geben wird! Ich enthalte mich lieber.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Alwite, 11. Januar 2020, 19:16 Uhr


Er war nicht nur in Hamburg ganz schlicht Kult! Glänzte er doch auch in Pastoren - und Priester-Rollen recht glaubhaft. Bekannte sich und sprach aber auch privat offen über seinen christlichen Glauben. Wo immer er präsent war, übertrug sich allein durch seine Anwesenheit, ein unaufdringlich-selbstverständlicher Führungsanspruch. Wen wundert es, wenn so viele Menschen ihm danken wollen, dass er trotz seiner Bekanntheit, einer von ihnen blieb und sich nie abwandte, wenn eine Hand sich ihm zum Gruß entgegenstreckte.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

ellybe, 14. Januar 2020, 16:23 Uhr


Zur Sondersendung:
Laut Ansage der NDR-Reporterin in der Liveübertragung sollte vor dem Lokal "Die Ritze" (wikipedia.org/wiki/Zur_Ritze) für Jan Fedder das Ave Maria gesungen werden.* Nach dieser Ankündigung während der Fahrt über den Kiez habe ich den Fernseher ausgeschaltet, um mir so etwas, falls es gezeigt würde, zu ersparen. Abgesehen davon hatte es mir eigentlich schon gereicht, mit ansehen zu müssen, wie bestimmte Schauspieler sich während der Trauerfeierlichkeiten in der Kirche St. Michaelis dauerkauend herumfläzten. Das war, finde ich, ein ungehöriges und unwürdiges Verhalten zumindest dem Verstorbenen gegenüber. -
Den Schauspieler Jan Fedder werde ich dagegen durchaus vermissen. -
*Nachtrag:
Wie ich jetzt in der MOPO las, hat die Sängerin nach dem AVE MARIA vor diesem Lokal (!) auch noch HALLELUJA gesungen...

Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Alwite, 14. Januar 2020, 22:06 Uhr


Und dann hat Jesus noch diese wunderbare Verheißung gegeben: „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen..."
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

ellybe, 14. Januar 2020, 23:12 Uhr


Nicht zu vergessen die Worte, die Jesus danach auch noch zum Trost zu seinen Jüngern sagte: "Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten".
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login
Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Per E-Mail empfehlen