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Weihnachten, selbst dort, wo von Frieden keine Rede sein kann: Überall auf der Welt spüren die Menschen am Heiligabend die Sehnsucht nach Versöhnung und Heil besonders stark. Manchmal gelingt es dann, den Unfrieden für eine kleine Weile zu vergessen und die Bilder von Harmonie und Wärme an seine Stelle zu setzen. Der Prophet Hesekiel macht aus diesen Sehnsuchtsbildern eine Verheißung für die Zukunft: So heil, so friedlich, so heilig wird es sein. Foto: epd

Sehnsucht nach Frieden

Andacht

Aus der Printausgabe - UK 52 / 2019

Dietmar Arends | 20. Dezember 2019

Über den Predigttext zum Heiligen Abend: Hesekiel 37,24-28.

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Weihnachten, selbst dort, wo von Frieden keine Rede sein kann: Überall auf der Welt spüren die Menschen am Heiligabend die Sehnsucht nach Versöhnung und Heil besonders stark. Manchmal gelingt es dann, den Unfrieden für eine kleine Weile zu vergessen und die Bilder von Harmonie und Wärme an seine Stelle zu setzen. Der Prophet Hesekiel macht aus diesen Sehnsuchtsbildern eine Verheißung für die Zukunft: So heil, so friedlich, so heilig wird es sein. Foto: epd
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Dietmar Arends (56) ist Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche Foto: Lippische Landeskirche

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Predigttext
24 Und mein Knecht David soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun. 25 Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder sollen darin wohnen für immer, und mein Knecht David soll für immer ihr Fürst sein. 26 Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein. Und ich will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein für immer. 27 Meine Wohnung soll unter ihnen sein, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein, 28 damit auch die Völker erfahren, dass ich der Herr bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum für immer unter ihnen sein wird.

Sie schaut sich um in der Kirche. Kein Platz ist mehr frei, wie immer zu Weihnachten. Aber etwas ist anders als in den Jahren zuvor.

„Internationaler Weihnachtsgottesdienst“ – so war es angekündigt. Und tatsächlich: Die Studierenden aus Korea singen ein koreanisches Weihnachtslied. Vor ihr übersetzt jemand das Geschehen für die Menschen um ihn herum auf Farsi. Der Pastor der ghanaischen Pfingstgemeinde spricht ein freies Gebet in Englisch. Die Botschaft der Weihnachtsgeschichte „Friede auf Erden“ erklingt in vielen Sprachen.

Sie weiß noch nicht so recht, ob ihr das gefallen soll. Was wohl in den Köpfen der anderen vor sich gehen mag? Für sie selbst ist es das erste Weihnachtsfest, an dem ihre Kinder nicht dabei sind. Sie feiern Weihnachten in ihren eigenen Familien. Könnte es doch nochmal so sein wie früher!

Gedanken an ein Land vor dem Krieg

Ob auch die Studentin aus Korea sich jetzt gerade wünscht, mit ihrer Familie zu Hause Weihnachten feiern zu können? Die syrischen Männer vor ihr – ob sie daran denken, wie es war in ihrem Land, bevor der Krieg kam? Ob sie an die denken, die sie zurückgelassen haben und wie es ihnen gehen mag zu Weihnachten? Weihnachten ist doch irgendwie ein sehnsüchtiges Fest, denkt sie. Und wie oft die Gedanken dabei zurückgehen, sich erinnern, wie es früher war. Obwohl sie sehr gut weiß, dass früher nicht alles besser war.

Auch die Menschen, an die sich der Prophet Hesekiel wendet, waren von sehnsuchtsvollen Gedanken bestimmt: Könnte es doch noch einmal sein wie früher! Damals als David König war über ein großes Reich; das Land noch nicht zerrissen war; als die Menschen dort sicher wohnen konnten.

Und heute? Die Heimat war zerstört, der Tempel lag in Schutt und Asche, ihr Land drohte von der Landkarte zu verschwinden und sie selbst mussten als Verbannte in der Fremde leben, weit weg von zu Hause.

Da tritt dieser Prophet auf, redet zu ihnen im Namen Gottes: Es wird nicht wieder sein wie früher; es wird viel mehr sein. Das Frühere wird zum Bild für eine heilvolle Zukunft. Die alten Worte werden zu Hoffnungsworten: „David“; „König“; „Hirte“. Mit ihnen verbinden sich Bilder und Erinnerungen an Sicherheit und Geborgensein, an Glück und Zufriedensein. Die Menschen werden aus der Fremde heimkehren können. Was zerstört ist, wird heil werden. Wo jetzt noch Krieg, Hass und Gewalt regieren, wird Frieden sein, ewiger Friede – Schalom.
Nicht nur wir Menschen haben Sehnsucht, sondern auch Gott hat Sehnsucht. Gott sehnt sich danach, dass die Menschen in Frieden miteinander leben, dass sie einander das Leben gönnen und sich zum Leben helfen, dass Gerechtigkeit einzieht in diese Welt.

„Meine Wohnung soll unter ihnen sein, und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“ Gottes Sehnsucht trifft auf die Sehnsucht der Menschen. Himmel und Erde begegnen sich. Zu Weihnachten wird es für uns ein Stück Wirklichkeit. Gott kommt zur Welt und nimmt Wohnung bei den Menschen. Es leuchtet etwas auf von dem Frieden, dem Schalom.

Mit dem Kind im Stall von Bethlehem werden wir mit hineingenommen in die Verheißung Gottes an sein Volk: „Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein.“ Und das Kind fordert uns auf, Schritte zu gehen auf dem Weg des Friedens und der Gerechtigkeit.

Sie schaut sich um in der vollen Kirche. Irgendwie ist es doch ein schönes Bild, denkt sie. So verschiedene Menschen treffen sich hier mit ihren unterschiedlichen Sehnsüchten, feiern gemeinsame Weihnachten. Vielleicht ist es ein Bild für den Frieden, den die Engel verkünden.

Gebet:

Du, Gott, kennst unsere Sehnsucht nach Heil und Frieden für unser Leben und für unsere Welt. Sie ist auch deine Sehnsucht. Für sie wirst du Mensch, wohnst mitten unter uns. Öffne unsere Herzen für dich, lass wahr werden, wonach wir uns sehnen. Amen.

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Leser-Kommentare öffnen

ellybe, 20. Dezember 2019, 12:35 Uhr


1. Bitte um Aufklärung zu diesem 'Bild des Friedens':
Was ist der Soldat links neben dem Weihnachtsbaum? Er trägt eine Stola über dem Kampfanzug und den Stiefeln - Jesaja 9,4: "jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht...wird verbrannt": Ist er ein Pastor/Pfarrer? Wenn ja: Warum trägt er dann in einem Gottesdienst nicht einen Talar? Was ist er in erster Linie? Soldat oder ein Mann der Kirche?

2. Woran sollen wir Leser uns - gemäß der sicherlich bewussten Auswahl gerade dieses Bildes zu Heiligabend und zur "Sehnsucht nach Frieden" - woran sollen wir uns gewöhnen oder wieder gewöhnen? Worauf sollen wir uns (noch ist ja Adventszeit!) innerlich/seelisch/gesellschaftlich/politisch vorbereiten bzw. worauf will die Redaktion uns vorbereiten?

3. Mir ist dieses Bild auf den Magen geschlagen.
Mir macht es keine Hoffnung.
Mir jagt es nur Angst ein. -

FROHE WEIHNACHTEN? Ja, aber - Gott sei Dank - ganz anders!

Sara Schäfer, 24. Dezember 2019, 12:55 Uhr


Sehr geehrte Leserin,

die sachliche Seite Ihrer Anfrage lässt sich leicht beantworten. Der Mann links neben dem Christbaum ist ein katholischer Militärpfarrer. Die Konfession erkennt man an dem Kreuzsymbol auf der Stola. Das Kreuz, das wir evangelischen Militärpfarrer tragen, sieht etwas anders aus. Die Militärpfarrer und -pfarrerinnen sind Zivilisten und sie sind und bleiben Pfarrer und Pfarrerinnen ihre Kirchen; als solche tragen sie grundsätzlich keine Uniform. Bei den normalen gottesdienstlichen Anlässen (z.B. Standortgottesdienst) tragen wir als evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer selbstverständlich den Talar. Es gibt jedoch Gelegenheiten, bei denen wir Militärpfarrer den sogenannten militärischen Arbeitsanzug tragen. Dieser ist streng genommen keine Uniform (zur Uniform wird er erst durch die Rangabzeichen, die wir Militärpfarrer nicht haben). Jeder kann ihn in einschlägigen Outdoor-Läden kaufen. Als Militärpfarrer tragen wir ihn z.B. bei der Manöverbegleitung und bei Feldgottesdiensten (dann meistens mit Stola). Das hat ganz pragmatische Gründe; man braucht bei diesen Gelegenheiten rustikale Kleidung. Jeans und Holzfällerhemd wären da zum einen liturgisch unangemessen und überdies schlicht ungeeignet, weil man dann ständig kontrolliert würde. Im Auslandseinsatz, und aus einem solchen stammt das Bild, tragen wir grundsätzlich den Arbeitsanzug. Dabei stehen Sicherheitsaspekte im Vordergrund. In einem (in der Regel internationalen) militärischen Einsatzcamp würde jemand in Zivilkleidung die Abläufe permanent stören.
Auf die sicherheitspolitischen, friedensethischen und theologischen Aspekte Ihrer Anfrage angemessen einzugehen, ist an dieser Stelle in der gebotenen Kürze kaum möglich. Ich verstehe allerdings Ihr Unbehagen. Der Eindruck, dass die Präsenz des Militärischen politisch und gesellschaftlich wieder selbstverständlicher werden soll, ist sicherlich richtig; die Einordnung und Bewertung dieses Umstandes allerdings hochkomplex. Und natürlich lässt sich über Sinn oder Unsinn der Militärseelsorge trefflich streiten. Die Diskussion zu diesen Fragen ist jedenfalls dringend nötig, auch und gerade in der Kirche. Die vergangene EKD-Synode hat sich mit den Fragen von Frieden und Sicherheit ja sehr intensiv auseinandergesetzt. Ich bin auch persönlich gerne bereit, diese Diskussion zu führen.
So viel für den Augenblick.

Mit den besten Wünschen für eine frohe und gesegnete Weihnacht
Militärpfarrer Karl-Martin Unrath

PS: Unter https://www.ekd.de/beschluesse-synode-2019-50920.htm finden Sie die entsprechenden Beschlüsse.
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Sara Schäfer, 24. Dezember 2019, 12:52 Uhr


Liebe Ellybe,

da ich in im Bereich der Militärseelsorge nur rudimentäre Kenntnisse habe, habe ich einen Militärseelsorger auf Ihre Anfrage angesprochen. Seine Antwort poste ich untenstehend.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Herzliche Grüße,
Sara Schäfer von UK-Online
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ellybe, 24. Dezember 2019, 15:43 Uhr


Sehr geehrte Frau Schäfer,
sowohl Ihnen wie dem Herrn Militärpfarrer Unrath möchte ich auf Ihre Bemühungen wie folgt antworten:
Es ging mir in meinem Kommentar vom 20. Dezember nicht im Geringsten um eine (Grundsatz-)Diskussion "über Sinn und Zweck der Militärseelsorge"! Dass Soldaten der Seelsorge bedürfen, steht für mich außer Frage. Vielleicht oder wahrscheinlich bedürfen sie dieser sogar mehr als die sog. Normalbürger. Über einem Artikel, der sich mit diesem besonderem Problem beschäftigt, wäre ein vergleichbares Foto durchaus angemessen gewesen.
Es ging mir im Wesentlichen jedoch um die Frage, was ausgerechnet so ein Foto für die Vorbereitung der (kirchlichen) Leser auf das Fest des Friedens, die Geburt des Retters der Welt und seine Friedensbotschaft qualifiziert!? Da erscheint es mir nicht nur als völlig unpassend, sondern auch als eine unangemessene und unnötige Provokation der Leser/innen! Daher wiederhole ich an dieser Stelle noch einmal meine zweite Frage an die Redaktion:
"Woran sollen wir Leser uns - gemäß der sicherlich bewussten Auswahl gerade dieses Bildes zu Heiligabend und zur "Sehnsucht nach Frieden" - woran sollen wir uns gewöhnen oder wieder gewöhnen? Worauf sollen wir uns...innerlich/seelisch/gesellschaftlich/politisch vorbereiten bzw. worauf will die Redaktion uns vorbereiten?" Doch nicht etwa auf die Notwendigkeit eines soldatischen Jesus als Erlöser und Retter der Welt?
Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung:
Soll man nun eher lachen oder weinen, wenn der Herr Militärpfarrer im Hinblick auf den "militärischen Arbeitsanzug" als "rustikale Kleidung" spricht und in diesem Zusammenhang die Bemerkung fallen lässt: "Jeans und Holzfällerhemd wären da...liturgisch unangemessen"?

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Alwite, 25. Dezember 2019, 1:05 Uhr


>sondern auch als eine unangemessene und unnötige Provokation der Leser/innen! <

Selbst gedachte ich beim Lesen des Artikels und dem Anblick des Fotos, meiner Brüder die blutjung noch die Oder in vorderster Front verteidigt hatten. Zu der Zeit war ich ein Kind, doch erinnere mich ihrer Worte sehr gut. "Als glühende Schrapnells unsere Körper verwundeten, schrien wir alle laut nach Gott."

Liebe ellybe,
Sie argumentieren Ihre eigene Sicht. Das ist ok. Doch bitte erlauben Sie, dass andere Leser den Artikel anders als Sie lesen.




ellybe, 25. Dezember 2019, 9:14 Uhr


Liebe Alwite,
Ihre Erinnerung ist Ihnen heilig, und das nicht ohne Grund! Ich selbst bin in einem Haus der Trauer aufgewachsen, unter jungen Frauen, die im 2. Weltkrieg ihre/n blutjungen Liebsten (Abiturient/Verlobter) verloren haben. Mir sind bis heute die Worte von Wolfgang Borchert "dann gibt es nur eins: Mütter sagt NEIN!" ins Herz und ins Gehirn gebrannt!
Abgesehen davon habe ich ja nicht den Artikel in UK kritisiert, sondern die Auswahl gerade jenes Fotos über der Andacht, als Einstimmung auf Heiligabend und Weihnachten, also - ich wiederhole mich - als Einstimmung auf die Geburt des Retters der Welt, der geboren wurde ausgerechnet zur Zeit des sog. "Friedenskaisers" Augustus, der mit militärischer Gewalt den Frieden in seinem Weltreich sicherte und sich als Gott verehren ließ.
Diese Bildauswahl empfinde ich nach wie vor als eine (unangemessene und unnötige) Provokation. -
Nachtrag:
Wenn ich das hier einmal sagen darf: Ich bin, gerade in diesen Tagen, von Herzen froh darüber, dass mein Sohn seinerzeit seinen "Dienst" an Schwerstbehinderten und demenzkranken Menschen, "ab"geleistet hat. Dieser Friedensdienst hat ihn, mehr als die Schulzeit, zu einem reifen Mann gemacht.

Alwite, 25. Dezember 2019, 10:21 Uhr


Liebe ellybe,

wären Blicke und unsere Sicht der Dinge nicht so unterschiedlich, wäre die bitter notwendige Ergänzung untereinander, einem guten bis perfekten Einklang zu erzielen, unmöglich.

Was der eine für sich als unumgänglich erachtet, weist der andere zurück.

Meinen Blick vor diesem Bild verschließen zu wollen, wäre Betrug an mir selbst.

ellybe, 25. Dezember 2019, 10:45 Uhr


Liebe Alwite,
so unterschiedlich ist unsere Sicht der Dinge gar nicht, wie mir scheint. Beide sind wir, wenn ich mich nicht sehr irre, sehr empfindsame Menschen, die sich einen Blick für die wirklich wesentlichen Dinge bewahrt haben.
Ich habe meinen Blick vor jenem Bild gerade nicht verschlossen, sondern es ist mir wie ein Pfeil ins Herz gedrungen, und es hat meinen Blick erneut geschärft für das, was unsere Welt braucht:
Einen Heiland, der - in der Tradition seines Glaubens - zu einem seiner Jünger, als der ihn verteidigen wollte, die Worte gesagt hat: "Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen."
Ach, wie gut hätte doch als Bild über der Andacht das Symbol der Friedensbewegung in der DDR gepasst: "Schwerter zu Pflugscharen" (Jesaja 2,4 und Micha 4,3) gepasst?! Diese positive "Errungenschaft" aus jener Zeit vor über 30 Jahren scheint heute schon wieder völlig vergessen zu sein...
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Alwite, 25. Dezember 2019, 13:33 Uhr


Liebe ellybe,
auch hier führe ich, ich weiß nicht zum wie vielsten Male, Albert Camus:
“Gehe nicht vor mir her, vielleicht folge ich dir nicht. Geh nicht hinter mir, vielleicht führe ich dich nicht. Geh einfach neben mir und sei mein Freund"
an und gehe zurück bis zu den zehn Geboten als Vergewisserung meiner Zweifel. Unsere Soldaten setze ich den Geboten deshalb gleich, weil irdisches Leben ohne Gebot und ohne Grenzen nicht funktioniert. Sonst befänden wir uns ja noch im Paradies.

ellybe, 25. Dezember 2019, 17:25 Uhr


Liebe Alwite,
ich habe halt Sehnsucht nach einem anderen Frieden. Einem, bei dem ich an der Seite meines Herrn gehen kann, der mich, ohne das Gedröhn der Stiefel, mit seinem Frieden führt.
Frohe Weihnachten!
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Alwite, 26. Dezember 2019, 15:59 Uhr


Liebe ellybe,
einem persönlichen Traum, dem auch meine Sehnsucht nahe ist, zu folgen, gelingt selbst der Kirche nicht. Und würde sie ihm entsprechen wollen und den Stiefelträgern ihren Beistand verschämt im Verborgenen bekunden oder ihn gar ignorieren, würden ihre Mitglieder ihr mit Recht, kopfschüttelnd Blindheit bescheinigen.
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