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Die Römerstadt Trier ist das Ziel der „Wunderschön!“-Radtour. Foto: WDR

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Von Aachen nach Trier – mit dem Rad durch drei Länder

TV-Tipp: WDR, So, 10.11., 20.15 Uhr

10. November 2019

Tamina Kallert macht sich auf eine „internationale“ Radtour von Aachen nach Trier: Durch drei Länder im Herzen Europas führt die Strecke von Aachen über Monschau, St. Vith in Belgien nach Echternach in Luxemburg und durch die luxemburgische Schweiz bis Trier.

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Die Römerstadt Trier ist das Ziel der „Wunderschön!“-Radtour. Foto: WDR

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Martin Zingsheim begleitet sie. Der Kabarettist und Musiker hilft mit seinem feinen Humor über so manches Wetterpech hinweg. Sie entdecken die alte Tuchmacherstadt Monschau, Europas größtes Hochmoor, Echternach mit der berühmten Springprozession und ein altes Römergrab. Sie suchen nach Bachmuscheln, kosten die Eifeler Senfsuppe und probieren Viez, den Apfelwein in Moselfranken. In der Römerstadt Trier endet die Radtour nach rund 200 Kilometern Strecke.

Heiß und heilig

Start der Tour in Aachen. Das geht nicht, ohne die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Kaiserstadt besucht zu haben: den im 8. Jahrhundert erbauten wunderschönen Aachener Dom und die alte Kur-Wandelhalle Bad Aachens mit ihren Brunnen, aus denen das brühend heiße Thermalwasser sprudelt, das schon zur Römerzeit genutzt wurde.

Durch die wilde Eifel

Das erste Etappenziel: Monschau, die ehemalige Tuchmacherstadt inmitten der waldreichen Natur der Eifel. Das „rote Haus“, einst Wohn- und Produktionsstätte, ist heute ein prächtiges Museum. Beliebt ist hier eine Suppe mit Senf aus der Monschauer Mühle. Wild und archaisch ist die naturgeschützte Landschaft des anschließenden Hohen Venn, einsam und rau.

Springende Pilger und römisches Erbe

Die Ruinen einer Römervilla begeistern die Radfahrer in Echternach genauso wie die gemütliche Altstadt, die jedes Jahr Schauplatz der berühmten Springprozession ist. Die Pilger beten den Heiligen Willibrord an um Hilfe bei Epilepsie und anderen Leiden. Durch die luxemburgische Schweiz und entlang der Mosel geht es dann direkt in die einstige Römermetropole Trier.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 10. November 2019, 13:37 Uhr


Diese Radtour könnte , wenn man allein schon den Text liest eine dezente und einfach umsetzbare Maßnahme jedes Einzelnen sein und dazu dienen, die Aktion Fridays for Future zu unterstützen. Warum unbedingt fliegen , wenn das Gute liegt so nah , praktisch vor der eigenen Tür. Es fehlt eigentlich nur der Mut jedes Einzelnen der "WILL" und beim nächsten Urlaub der Schwung auf den Sattel nicht des Pferdes sondern des Drahtesels !
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