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Marcellus (Richard Burton, vorne li.) und Diana (Jean Simmons, vorne Mi.) sind bereit, für ihren Glauben zu sterben. Foto: arte

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Das Gewand

TV-Tipp: arte, So, 21.4., 20.15 Uhr

21. April 2019

Der junge römische Militärtribun Marcellus wird von Caligula nach Palästina strafversetzt, weil er ihn auf dem Sklavenmarkt überbot, als es darum ging, einen jungen attraktiven Griechen zu kaufen: Demetrius.

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Marcellus (Richard Burton, vorne li.) und Diana (Jean Simmons, vorne Mi.) sind bereit, für ihren Glauben zu sterben. Foto: arte

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Marcellus siedelt mit Demetrius nach Palästina über. Dort hat Jesus mit seinen Predigten und Wundern bereits viele Anhänger gewonnen und zieht in Jerusalem ein. Demetrius schließt sich den Jüngern von Jesus an, der bald darauf zum Tode am Kreuz verurteilt wird.

Bei der Kreuzigung vertreiben sich die römischen Soldaten die Zeit mit Würfelspiel, zu gewinnen gibt es den roten Umhang von Jesus. Demetrius holt sich die Robe und flieht zu seinen Glaubensbrüdern. Marcellus stellt ihn auf halbem Weg und verlangt, dass er ihm den Umhang umlegt. Schlagartig verliert Marcellus das Bewusstsein und wird auch weiterhin von Angstzuständen verfolgt, als er nach Rom zurückkehrt.

Für seine Familie ist klar: Das rote Gewand ist verhext, es soll vernichtet werden. Deshalb kehrt Marcellus nach Palästina zurück. Bei seiner Suche trifft er auf Christen, die ihm die friedliche Heilsbotschaft des Christentums nahebringen. In den Augen der römischen Besatzungsmacht sind die Christen subversiv, geht es doch darum, wer der Herr ist: der römische Kaiser oder Gott im Himmel.

Marcellus entwickelt sich zum couragierten Anhänger des Christentums, der zum Schluss den wahnsinnigen Kaiser Caligula herausfordert. Er bekennt sich zum neuen Glauben und verwirkt damit eine Begnadigung, Marcellus wird zum Tode verurteilt.

„Das Gewand“ beruht auf dem gleichnamigen Roman von LIoyd C. Douglas und war der erste Spielfilm im CinemaScope-Format. Beworben als „modernes Unterhaltungswunder“, erhielt der Film über seine zwei Oscars für Ausstattung und Kostüm hinaus drei weitere Nominierungen in den Kategorien Bester Film, Beste Kamera und Bester Hauptdarsteller. Mit „Die Gladiatoren“ („Demetrius and the Gladiators“) fand er 1954 als einziger Monumentalfilm eine unmittelbare cineastische Fortsetzung. „Der erste CinemaScope-Film glänzt durch prächtige Farben und Kulissen, große Stars und romantisiertes Zeitkolorit.“ (Lexikon Filme im Fernsehen)

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