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Özdemir: Schüler müssen mehr über Antisemitismus-Formen lernen

epd | 26. März 2019

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat dazu aufgerufen, mehr Unterrichtsstunden für die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen des Antisemitismus aufzuwenden.

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Frankfurt a.M. (epd). "Wer sich über Juden mit Kippa aufregt, sollte sich fragen ob er in diesem Land richtig ist", sagte der Bundestagsabgeordnete am Montagabend in Frankfurt am Main. Unter dem Titel "Verrohen unsere demokratischen Werte?" sprach Özdemir mit dem ZDF-Chefredakteur Peter Frey in der Evangelischen Akademie Frankfurt über Ursachen und mögliche Auswege aus dem zunehmenden Antisemitismus und dem Rechtspopulismus. Veranstalter des Abends war das Jüdische Museum Frankfurt.

Verfestigte Bilder

Schüler müssten lernen, dass es nicht nur den "einen" Antisemitismus von Rechten gebe, sondern auch den linken Antisemitismus sowie den von muslimischer Seite. Diesen hätten viele Flüchtlinge "mit der Muttermilch aufgesogen". Es sei schwer und nehme viel Zeit in Anspruch, damit die Jugendlichen diese verfestigten Bilder in Zweifel stellten.

Die Themen Erinnerungskultur und Antisemitismus gehörten auch in Integrationskurse, betont der frühere Grünen-Chef. Auch Fahrten in Gedenkstätten seien wichtig.

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