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Die Bibel lesen

Aus der Printausgabe - UK 13 / 2019

Albert Henz | 22. März 2019

Woche vom 24. bis 30. März

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Sonntag:    Psalm 34
Montag:     1. Samuel 18, 1-16
Dienstag:     1. Samuel 20, 1-23
Mittwoch:     1. Samuel 20, 24–21, 1
Donnerstag:     1. Samuel 23, 1-18
Freitag:     1. Samuel 24, 1-23
Samstag:     1. Samuel 25, 1-17

Die Dinge entwickeln sich, wie es erwartbar war. Je mehr Erfolg David hat, je mehr ihm das Volk zujubelt, umso eifersüchtiger und aggressiver wird Saul. Die Freundschaft zwischen David und Sauls Sohn Jonatan wird immer intensiver. Schließlich wird Saul wieder von seiner negativen Stimmung erfasst und versucht, David mit einem Spieß umzubringen.

Nun bewährt sich die Freundschaft zwischen David und Jonatan. David bittet Jonatan herauszufinden, was Saul mit ihm vorhat. Er selbst flieht, traut sich nicht mehr in die Nähe Sauls. Und in der Tat: Saul trachtet David nach dem Leben. Mit einer geschickten Verabredung teilt Jonatan David in seinem Versteck mit, was sein Vater beabsichtigt.

David bleibt nun auf der Flucht. Sein Weg führt ihn in die Wüste, wo er auch eine eigene Truppe, eine Art Söldnerheer, um sich sammelt. Sie leben von Schutzgeldern. David und Jonatan besiegeln ihre Freundschaft durch einen Bund. Jonatan erkennt David als künftigen König an, obwohl dieser seinen Platz einnehmen wird. Er will dessen Stellvertreter werden.

Mit seiner Truppe hilft David der Stadt Keila gegen die Philister. Damit übernimmt er schon die Aufgabe des Königs. Immer befragt er Gott, was er tun soll und praktiziert damit, was Samuel Saul vorgeworfen hatte, dass er eben nicht vor allem auf Gottes Weisung hörte. Als Saul in die Nähe kommt, flieht Saul in die Wüste En-Gedi. Dort kommt es zu einer dramatischen Begegnung. Saul legt sich in einer Höhle schlafen, in deren hinteren Teil sich David gerade aufhält. Dessen Männer raten ihm, Saul zu töten. Stattdessen schneidet David nur ein Stück von Sauls Rock ab. Als Saul die Höhle verlassen hat, ruft David hinter ihm her, schildert den Vorfall und beteuert seine Treue. Saul ist gerührt und bittet David, seine Familie nach seiner Machterlangung zu schonen, was David verspricht. David lässt sich nicht auf Rachehandeln ein. Wie in einem Prozess beweist er Saul, dass dieser ihn zu Unrecht verfolgt.

Noch während der Flucht Davids wird von Samuels Tod, seiner Beisetzung in Rama und der Totenklage des Volkes berichtet. Damit wendet sich die Erzählung nun ganz der weiteren Entwicklung des Königtums Davis zu.

Zuletzt wird eine Szene von der Wüstenflucht berichtet. David erwartet, aus Dankbarkeit für seine Schutzdienste von Nabal bewirtet zu werden, was dieser ablehnt. Dessen Frau Abigail allerdings ist klug – wie ihr die Vermeidung der Eskalation gelingt, ist Inhalt der Bibellese nächste Woche.

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