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Fastenkampagnen starten

5. März 2019

An Aschermittwoch starten die evangelische und die katholische Kirche ihre jeweiligen Fastenaktionen.

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Düsseldorf (epd). Die Kirchen rufen für die Zeit vor Ostern zum Umdenken auf: In ihren traditionell am Aschermittwoch startenden Fastenaktionen werben Protestanten und Katholiken dafür, das Handeln im Alltag zu überdenken und die Umwelt aktiv zu schützen. Die Fastenaktion der evangelischen Kirchen «7 Wochen Ohne» steht in diesem Jahr unter dem Motto «Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen».
Die Zukunft junger Menschen in El Salvador steht im Mittelpunkt der Fastenaktion des katholischen Hilfswerks Misereor.

Zur Aktion «Klimafasten» laden in diesem Jahr insgesamt elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer ein. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche in Hessen undNassau beteiligen sich in diesem Jahr auch wieder zusammen mit den Bistümern Trier, Mainz sowie Fulda, dem Erzbistum Köln, dem Diözesanrat im Bistum Aachen und der katholischen Kirche in Luxemburg an der Aktion Autofasten.

Der zentrale Eröffnungsgottesdienst der Aktion «7 Wochen Ohne» ist am 10. März in der Evangelischen Kirchengemeinde Oestrich-Winkel (Hessen) geplant und wird live im ZDF übertragen. Die katholische Aktion unter dem Motto «Mach was draus: Sei Zukunft!» wird am 10. März mit einem Festgottesdienst im Kölner Dom offiziell eröffnet, wie die Entwicklungsorganisation Misereor ankündigte.

Die Kampagne «7 Wochen Ohne» wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet. Koordiniert wird die Aktion von einem Projektbüro im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main. Traditionell greifen viele Kirchengemeinden das aktuelle Thema auf und gründen Fastengruppen. Ein Kalender, ein Begleitbuch und Fastenmails bieten Anregungen für eine intensive Beschäftigung.

Die Aktion soll sich in diesem Jahr dem Umgang mit der Wahrheit widmen. «Wir wollen gemeinsam danach suchen, was die Wahrheit eigentlich ist und wie wir sie erkennen. Wir werden versuchen, uns selbst nicht zu belügen und mit anderen ehrlich zu sein. Wir sollten auch über Wahrhaftigkeit nachdenken. Und darüber, wann man für die Wahrheit streiten muss», erklärte der Geschäftsführer von «7 Wochen Ohne», Arnd Brummer.

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