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Blick in die Synode: 56 Synodale repräsentieren 158.000 Mitglieder der Lippischen Landeskirche. Foto: gmh

Auftakt mit Gottesdienst

Lippische Landessynode

26. November 2018

Mit einem Gottesdienst hat am Montag in Detmold die Synode der Lippischen Landeskirche begonnen

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Blick in die Synode: 56 Synodale repräsentieren 158.000 Mitglieder der Lippischen Landeskirche. Foto: gmh
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Detmold (epd). Mit einem Gottesdienst hat am Montag in Detmold die Synode der Lippischen Landeskirche begonnen. In seiner Predigt ermutigte der Superintendent der Klasse Nord, Dirk Hauptmeier, Christen zu einer «Schatzsuche» im Alltag. So wie der Landarbeiter im biblischen Gleichnis vom «Schatz im Acker» (Matth. 13,44) einen verborgenen Schatz finde, so könnten Christen Gott finden, sagte Hauptmeier in seiner Predigt in der Detmolder Erlöserkirche. Um eine «Schatzsuche» gehe es auch in den neuen «Erprobungsräumen» der Kirchengemeinden, über die die Landessynode beraten wollte. Hier könne auch im Alltag einer normalen Kirchengemeinde gemeinsam gesucht und gegraben werden, sagte Hauptmeier laut Redetext.

Nach dem Gottesdienst wollte der lippische Landessuperintendent Dietmar Arends zu aktuellen Entwicklungen in der Landeskirche Stellung nehmen. Auf der Tagesordnung steht auch ein Bericht über den Zukunftsprozess der drittkleinsten Landeskirche bis zum Jahr 2030.

Ein Beschlussvorschlag sieht die Einrichtung und Finanzierung von sogenannten Erprobungsräumen in den Kirchengemeinden vor, in denen unter anderem neue Wege bei der Zusammenarbeit ausprobiert werden können.

Die Synode will sich zudem mit dem aus Südafrika stammenden «Bekenntnis von Belhar» befassen, das 1986 gegen das damalige Apartheidregime verfasst wurde. Mit seinen Aussagen zu Gerechtigkeit, Versöhnung und dem Umgang mit Flüchtlingen könne das Bekenntnis einen Bezug zur Verfassung der Lippischen Landeskirche bekommen, hatte Landessuperintendent Arends zuvor angekündigt. Personell verstärken will die Kirchenleitung mit je einer halben Pfarrstelle die Bereiche Seelsorge an Studierenden und soziale Medien. Das bis Dienstag tagende Kirchenparlament verabschiedet zudem den Haushalt für das kommende Jahr.

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