hg
Bild vergrößern
Der Architekt Martin Elsaesser macht sich Gedanken auf der Sonneninsel. Er wurde durch den Bau der Frankfurter Großmarkthalle berühmt und gilt als Vorreiter des Neuen Bauens. Foto: 3sat

Anzeige

Die Sonneninsel

TV-Tipp: 3sat, Mo, 16.4., 22.25 Uhr

16. April 2018

Im Deutschland der 1920er-Jahre steht Liesel Elsaesser zwischen zwei Männern: Verheiratet ist sie mit Martin Elsaesser, und Leberecht Migge liebt sie. Beide Männer sind Architekten.

Bild vergrößern
Der Architekt Martin Elsaesser macht sich Gedanken auf der Sonneninsel. Er wurde durch den Bau der Frankfurter Großmarkthalle berühmt und gilt als Vorreiter des Neuen Bauens. Foto: 3sat

Anzeige

Der renommierte Filmwissenschaftler Thomas Elsaesser, Enkel von Martin Elsaesser, erzählt diese Liebes- und Familiengeschichte in seinem Essayfilm unter Verwendung privater Filmaufnahmen und Dokumente aus dem Familienarchiv.

Thomas Elsaesser verknüpft dabei die Liebes- und Familiengeschichte mit der Reflektion der konträren architektonischen Konzepte Elsaessers und Migges, des Bauens im Geiste des kapitalistischen Wachstumsdenkens oder einer Stadtplanung, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist und auf Ideen zurückgeht, die bis heute in der grünen Bewegung fortleben.

Von 1925 bis 1935 prägte Martin Elsaesser als Stadtbaudirektor das Stadtbild der Finanzmetropole Frankfurt am Main. Leberecht Migges' Interesse hingegen galt hauptsächlich der Garten- und Landschaftsarchitektur. Auf der „Sonneninsel“ in der Nähe von Berlin versuchte der „Urahn“ der grünen Bewegung mit Liesels Unterstützung, seine Idee von sozialem Ausstieg und Selbstversorgung umzusetzen. Dort begegneten sich die beiden Männer.

0

Leser-Kommentare öffnen

Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Per E-Mail empfehlen