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Das Holocaust-Mahnmal in Berlin mit dem Reichstag im Hintergrund. Foto: epd
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Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen gehört zur Bildung

15. Januar 2018

In der Debatte um verpflichtende Besuche in KZ-Gedenkstätten hat die Bundesregierung die Bedeutung der historischen Orte unterstrichen.

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Das Holocaust-Mahnmal in Berlin mit dem Reichstag im Hintergrund. Foto: epd

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Berlin (epd). Es gehöre zu Erziehung und Ausbildung in Deutschland, sich intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Dies könne an Orten wie den ehemaligen Konzentrationslagern geschehen.

Den konkreten Vorschlag, Besuche in KZ-Gedenkstätten verpflichtend zu machen, wollte Seibert mit Verweis auf die Länderhoheit in der Bildung nicht kommentieren. Die Berliner Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement, Sawsan Chebli (SPD), hatte sich angesichts aktueller antisemitischer Vorfälle in Deutschland dafür ausgesprochen, dass Asylbewerber verpflichtend ein Konzentrationslager besuchen sollten.

Pflichtprogramm an Schulen

Diskutiert wird inzwischen auch, Gedenkstättenbesuche zum Pflichtprogramm an Schulen zu machen. Für die Besuche hatte sich beispielsweise der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, ausgesprochen. Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, der thüringische Bildungsminister Helmut Holter (Linke), hatte sich dagegen skeptisch geäußert.

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