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Frohe Weihnacht!

Von Gerd-Matthias Hoeffchen | 24. Dezember 2017

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Weihnachten und Gefühl – das gehört zusammen. Licht in der Dunkelheit. Wärme in der Kälte. Die Gerüche auf dem Weihnachtsmarkt. Dazu Musik, die nur jetzt zu hören ist. Erwartungsvolle Augen, wenn Familien zum Krippenspiel gehen.

Das darf auch so sein. Selbst, wenn um uns herum die Welt kein bisschen heile ist. Wenn Kriege toben und Gesellschaften sich spalten. Wenn Terroranschläge und Hilfsbereitschaft gegeneinander ausgespielt werden. Wenn Ellbogen regieren. Und Unvernunft gegen klare Gedanken gewinnt. Vielleicht brauchen die Menschen gerade dann diese Insel Weihnacht. Eine Trutzburg des Heils. Etwas, was das Herz fest macht und ihm Halt gibt.

Kaum etwas Anderes lebt so sehr von Erinnerungen und dem Weitergeben wie die Weihnachtszeit. Das Essen, der Christbaum, Familienbesuche, selbst die Gottesdienste sollen so sein wie früher. Und je weiter man zurückdenkt, umso kuscheliger und gemütlicher erscheinen einem die guten, alten Zeiten.

Aber: War es damals wirklich so gut? Sicher, wenn man das Fotoalbum aufschlägt, stürzt man in ein Meer aus Rührung. Das haben auch wir hier in der UK-Redaktion erlebt. (Auf den Abbildungen auf dieser Seite kann man übrigens finden: den Herausgeber; die Grafikdesignerin, die die Seite gestaltet hat; die Redakteurin, die für „Glauben und Leben“ zuständig ist; die Kollegin, die für Fotos sorgt.)

Denkt man jedoch genauer nach, dann klärt sich der Blick. Die rosa Färbung verschwindet. Schon damals gab es Stress und Unzufriedenheit. Streit und Enttäuschung. Vielleicht sogar mehr als heute.

Hinter Weihnachten steckt die Sehnsucht nach Geborgenheit. Eine Sehnsucht, die tief in uns steckt. So groß, so stark, dass sie die Menschen überfordert. Dass das Weihnachtsfest so oft misslingt, dass es – gerade in der Familie – manchmal zur Katastrophe wird, hat schlicht damit zu tun, dass wir uns viel zu viel wünschen.
Mehr Liebe. Mehr Verständnis. Mehr Geborgenheit. Mehr Verzeihen. Das alles an einem Tag. Das kann nur schiefgehen. Und egal, wieviel Geschenke wir ersatzweise auftürmen – nichts kann dann diese Leere füllen.

Wir müssen tatsächlich zurückgehen. Nicht 40 oder 60 Jahre. Sondern 2000.  Dort, an der Krippe, geschieht Weihnachten. Maria, Josef. Das echte Christkind. Menschen auf der Flucht. Voller Angst. Gott kommt in die Welt. Wer das versteht, der sieht den Stern von Bethlehem.

Wir, das gesamte UK-Team, wünschen Ihnen beim Lesen: Frohe Weihnacht! Gott kommt in die Welt.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 25. Dezember 2017, 14:59 Uhr


Es war wie jedes Jahr ein sehr feierlicher Gd.und ich bin der Meinung, dass die vielen auch seltenen Kirchenbesucher das Predigtwort des Heiligen Abends sehr sehr notwendig hatten und ich hoffe, das viele die neu gehörte Sehnsucht mit nach Hause nehmen und wieder vermehrt in die Sonntags Gd. kommen.
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Alwite, 26. Dezember 2017, 23:51 Uhr


Zum weisen Einsiedler kam eines Tages ein junger Mensch und sagte, er sei von der Kirche enttäuscht und suche die vollkommene Gemeinschaft der Gläubigen. ...
Da führte ihn der Alte zum Mauerwerk seiner kleinen Kapelle und fragte ihn: "Sag mir, was du siehst." -
"Ich sehe ein altes Gemäuer mit viel Unkraut und Moos," entgegnete der Besucher.
"Und dort wohnt Gott in diesem scheinbar ungepflegten Haus", meinte der Einsiedler.
"So ist es auch mit der Kirche. Sie kann nicht rein und perfekt sein, weil sie aus Menschen besteht.
Auch du bist ein Mensch und ich sage dir: Selbst wenn du die vollkommene Kirche findest, wird sie es in dem Augenblick nicht mehr sein, in dem du ihr beitrittst."
Autor unbekannt
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