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"Gute Nachbarn"

Westfälische Landessynode

15. November 2016

Lippischer Landessuperintendent lobt Zusammenarbeit mit Westfalen

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Dietmar Arends auf der westfälischen Landessynode in Bielefeld. Foto: gmh

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Bielefeld (epd). Der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, hat die Zusammenarbeit mit der westfälischen Nachbarkirche hervorgehoben. So würden einige Veranstaltungen des 500. Reformationsjubiläums von westfälischer und lippischer Kirche gemeinsam begangen, sagte Arends am Montag in einem Grußwort vor der westfälischen Landessynode in Bielefeld. "Und bei anderen lassen wir uns als gute Nachbarn gegenseitig teilhaben." Beide Landeskirchen betonten in ihrem Motto die geschenkte Freiheit: Die einen seien "einfach frei", die anderen "gemeinsam frei".

Arends äußerte sich zudem dankbar für die Orte, an denen auch strukturell in guter Weise zusammengearbeitet werde. Als Beispiele nannte er das Pastoralkolleg, das Seminar für pastorale Ausbildung, das Evangelische Büro in Düsseldorf sowie die Ausbildung von Prädikanten.

Der lippische Landessuperintendent begrüßte auch den Diskussionsprozess in der westfälischen Landeskirche über das Pfarramt in der Dienstgemeinschaft der Kirche. Die Lippische Landeskirche befinde sich ebenfalls in einem intensiven Diskussionsprozess zur Gestaltung des Pfarramtes. Die Pfarrer der Landeskirche seien durch das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nach ihrem Dienst befragt worden. Nun werde nach Konsequenzen gefragt.

Dies sei Teil eines größeren Diskussionsprozesses zur Zukunft der lipppischen Landeskirche, sagte Arends. Hier sei eine Akzentverschiebung vorgenommen worden: "Im Mittelpunkt soll nicht mehr die Frage danach stehen, ob wir selbstständig bleiben wollen als Lippische Landeskirche, sondern die Frage danach, wie wir auch als eine kleine Landeskirche unsere Aufgaben in Zukunft in guter Weise wahrnehmen können."

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