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Sollen christliche Symbole und Lebensäußerungen aus der Öffentlichkeit verschwinden? Darüber wird bei einer Studienkonferenz der EKvW diskutiert. Foto: Martina Berg

Wie viel Kirche braucht das Land?

Chancen und Hemmnisse

Aus dem Archiv (12.03.2013)

Wie viel Kirche braucht das Land? Unter dieser Frage steht eine Studienkonferenz der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) am Montag, 18. März, in Dortmund.

Dabei geht es um den Dialog zweier gegensätzlicher Positionen: Für Nils Opitz-Leifheit (Münster), Sprecher der „Laizisten in der SPD“, sind Kirche und Religion heute nicht mehr von Bedeutung. Der Historiker Paul Nolte (Berlin) dagegen ist überzeugt, dass Kirche und Religion einen deutlichen Mehrwert für moderne Gesellschaften produzieren.## Soll die Politik dafür sorgen, dass religiöse Symbole und Lebensäußerungen aus der Öffentlichkeit verschwinden? Oder ist das Verhältnis zwischen Kirche und Staat, wie es im Grundgesetz und in Staatsverträgen geregelt ist, ein zukunftsweisendes Modell? An der Diskussion darüber beteiligen sich auch: Sigrid Beer (Paderborn), Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW und Mitglied der Kirchenleitung der EKvW, die brasilianische Pfarrerin Dr. Claudete Beise Ulrich, und Regine Burg, Superintendentin in Bielefeld. Zu der Veranstaltung von 10 Uhr bis 16.30 Uhr im Reinoldinum, Schwanenwall 34, sind noch Anmeldungen möglich: Evangelische Akademie Villigst, ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de, Telefon 02304/755325