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Das Freakstock-Festival (hier ein Archivbild) zieht auch Menschen aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden und sogar den USA an. Foto: UK-Archiv

Mehr als 3000 beim Festival der »Jesus-Freaks«

»Freakstock« bei den Kopten

Aus dem Archiv (05.08.2012)

Das fünftägige »Freakstock 2012« ist am Sonntag mit einem zentralen Gottesdienste zu Ende gegangen.

Mehr als 3.000 Teilnehmer haben nach Veranstalterangaben auf dem Festival der »Jesus Freaks« im nordrhein-westfälischen Borgentreich mit Rockmusik und unkonventionellen Gottesdiensten gefeiert. Die Mischung aus Musik und Seminaren sei auf große Resonanz gestoßen, sagte Freakstock-Sprecherin Louise Schellenberg.## Festivalort war ein ehemaliges Kasernengelände am Rande von Borgentreich, das der koptischen Kirche in Deutschland gehört. Auch im nächsten Jahr soll das Festival dort wieder stattfinden. Unter dem Motto »Himmelsstürmer und Bruchpiloten« waren Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengekommen, aber auch aus Holland, Frankreich, Spanien und den USA. Rund 80 Bands, DJ's und Einzelkünstler traten den Angaben nach auf mehreren Bühnen auf. Zum Festivalthema fanden zudem täglich Hauptseminare statt. Auch der Gastgeber, der Bischof der koptischen Kirche Deutschland, Anba Damian, zog eine positive Bilanz. Er sei begeistert von der Offenheit der jungen Menschen gegenüber Glaubensthemen und der koptischen Kirche, sagte Damian, der auf dem Freakstock auch Andachten hielt und Seminare anbot. Veranstalter des »Freakstock« ist die freikirchliche Bewegung der Jesus Freaks. Bei ihren Festivals versuchen die Jugendlichen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland eine unkonventionelle Übertragung traditioneller kirchlicher Formen wie Predigt, Taufe und Abendmahl in ihre Lebenswelt. In Nordrhein-Westfalen findet das jährliche Festival seit 2009 statt. Davor wurde das »Freakstock« lange Jahre im thüringischen Gotha gefeiert. epd