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Das Jahr geht zur Neige

Erika Moers schrieb am 29. Dezember 2016 um 08:28 Uhr:

Das Jahr geht zur Neige

Bald neigt es sich, das lange kurze Jahr,
der Herbst hat seine Blätter längst verstreut,
kaum noch gedenke ich der Sommerzeit
und dass es einmal Frühling war.
Die Uhren scheinen langsamer zu gehen,
als zögerten sie mit der Stunde,
und dennoch macht das Jahr die Runde.
Bald wird es zur Vollendung gehen.

Erika Moers
Beiträge: 245
Alwite schrieb am 29. Dezember 2016 um 17:43 Uhr:

Fürchtet euch nicht

Ein Jahr als Zahl ist festgeschrieben,
nie endet in uns stetes Lieben.
Geboren täglich neu als Wille,
gedeiht und wächst es in der Stille,
dem Ungemach stets überlegen,
verwehrt es Schmach, als Gottes Segen.

Alwite
Beiträge: 548
Christoph Hartlieb schrieb am 31. Dezember 2016 um 22:17 Uhr:

Condicio Jacobi

Zweitausendsechzehn geht zu Ende,
im Grunde war´s ein Durchschnittsjahr.
Bald wird Vergangenes Legende,
was kommt, ist unvorhersehbar.

Wie eh und je seit Ewigkeiten,
verblüht ein Jahr, ein neues reift.
Gefahren und Gelegenheiten,
wohl dem, der klug ist und begreift.

Zweitausendsiebzehn geht es weiter,
gleicht auch die Zukunft einem Loch.
Auf geht´s und abwärts auf der Leiter,
wenn Gott will und wir leben noch.

deo volente et nobis viventibus


Ein ernster Mensch, der gerne lacht. Immer auf der Suche nach (dem) Sinn. Neugierig bis über die Todesgrenze hinaus.

Christoph Hartlieb
Beiträge: 242
Alwite schrieb am 2. Januar 2017 um 11:32 Uhr:

deo volente et nobis viventibus -

bleibt immerdar und ist Beschluss.
Ob wirs begreifen oder nicht,
in Finsternis, ist er das Licht.

Ps. J.W.v.Goethe:
Ich weiß nicht, was mir hier gefällt,
In dieser engen, kleinen Welt
Mit holdem Zauberband mich hält?
Vergess' ich doch, vergess' ich gern,
Wie seltsam mich das Schicksal leitet;
Und ach, ich fühle, nah und fern
Ist mir noch manches zubereitet.
O wäre doch das rechte Maß getroffen!
Was bleibt mir nun, als eingehüllt,
Von holder Lebenskraft erfüllt,
In stiller Gegenwart die Zukunft zu erhoffen!

Alwite
Beiträge: 548
derversfinder schrieb am 7. Januar 2017 um 00:21 Uhr:

Re.: Das Jahr geht zur Neige

Liebe Erika, Dein Gedicht

verkündet keinen Frieden,
mahnt nicht zur Versöhnung,
spricht keinen Trost zu,
nein -
es atmet Frieden,
es stiftet Versöhnung,
es tröstet.

Danke

derversfinder
Beiträge: 256
Alwite schrieb am 7. Januar 2017 um 12:35 Uhr:

Das ist ja ein wundervolles Danke, lieber dfv

Es mag uns wundern, dass in so einer langen Menschheits- Geschichte wir noch nie Frieden auf der ganzen Erde hatten. Es sollte uns noch mehr wundern, dass wir immer noch da sind. Wir haben so viel überlebt, uns ist sehr geholfen worden… Schonen wir die Welt und unsere Mutter Erde vor unseren negativen, angsterfüllten Projektionen. Unsere Aura ist die Ausstrahlung der Seele, des Herzens und der Gedanken.
"Jeder ist gerufen. Wir sind verantwortlich für die Zukunft der Menschheit, für uns und unsere Kinder..."
Alicia Hamm

Wo immer ich Urvertrauen erfahre, fühle ich mich verstanden, mit ihm verbunden.

Alwite
Beiträge: 548
Atlantica schrieb am 7. Januar 2017 um 12:41 Uhr:

Urvertrauen

Dem Gedanken des Urvertrauens kann ich viel abgewinnen. Manchmal erreicht mich auch Lyrik. Mir jedenfalls geht es so, dass alles materielle Wohlergehen mir ursprünglich und echt erscheint. Obwohl schöngeistig interessiert finde ich Lyrik oft zu weich. Nichtssagend. Ressourcen schonen: das ist richtig. Liebe ist zwar endlos vorhanden, aber nicht immer verfügbar.


Soli Deo Gloria

Atlantica
Beiträge: 184