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Das Hohelied der Liebe

Atlantica schrieb am 7. November 2017 um 08:53 Uhr:

Das Hohelied der Liebe

Allseits "zur Genüge" bekannt, so möchte ich doch daran erinnern, dass es nicht in Vergessenheit geraten soll.

Das Hohelied der Liebe


(1 Korintherbrief 13,1-13)

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte /
und alle Geheimnisse wüßte /
und alle Erkenntnis hätte; /
wenn ich alle Glaubenskraft besäße /
und Berge damit versetzen könnte, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, /
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, /
hätte aber die Liebe nicht, /
nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, /
die Liebe ist gütig. /
Sie ereifert sich nicht, /
sie prahlt nicht, /
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, /
sucht nicht ihren Vorteil, /
läßt sich nicht zum Zorn reizen, /
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, /
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, /
glaubt alles, /
hofft alles, /
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf. /
Prophetisches Reden hat ein Ende, /
Zungenrede verstummt, /
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, /
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, /
vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, /
redete ich wie ein Kind, /
dachte wie ein Kind /
und urteilte wie ein Kind. /
Als ich ein Mann wurde, /
legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel /
und sehen nur rätselhafte Umrisse, /
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. /
Jetzt erkenne ich unvollkommen, /
dann aber werde ich durch und durch erkennen, /
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; /
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.


Soli Deo Gloria

Atlantica
Beiträge: 184
derversfinder schrieb am 19. November 2017 um 18:59 Uhr:

\"Volkstrauertag\"

Früher
spielten wir Fußball
auf dem verlassenen Lagergelände
und freuten uns
über jedes geschossene Tor.
Damals
turnten wir am Kanonenrohr
des zerschossenen Panzers,
sammelten Patronen im Wald,
vergnügten uns beim Abendschein in den Trümmern.
Als mein Opa im Totenbett und
Trauer auf allen Gesichtern lag,
als wir "in Geschichte"
zum ehemaligen NS-Gefängnis gingen
und als wir am Volkstrauertag
gemeinsam am Denkmal der Toten gedachten -
da war ich froh,
wenn der Tag vorbei und
"Normalität" wieder angesagt war.

Heute
bin ich froh,wenn er kommt.
An diesem Tag erlaube ich mir,
leben zu lassen, was mittlerweile
Normalität geworden ist.

derversfinder
Beiträge: 256
Alwite schrieb am 20. November 2017 um 19:09 Uhr:

Volkstrauertag

Lieber dvf,
ganz herzlichen Dank,
wie die Paralele der Nachkriegsjahre,
rührt mich das HEUTE ebens so tief.

Alwite
Beiträge: 548