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Das Leipziger Paulinum wurde im August nach achtjähriger Verzögerung fertiggestellt.
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Uni Leipzig zeigt Ausstellung zur Paulinums-Geschichte

1. November 2017

Nach dem Abschluss der Arbeiten an Aula und Universitätskirche St. Pauli in Leipzig widmet die Hochschule der Geschichte des Gebäudes eine Ausstellung: Luther hatte die Kirche umgewidmet, die vom SED-Regime gesprengt wurde.

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Das Leipziger Paulinum wurde im August nach achtjähriger Verzögerung fertiggestellt.

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Leipzig (epd). Dabei soll vor allem die bis heute erhaltene historische Ausstattung der Unikirche im heutigen Paulinum im Fokus stehen, wie die Universität am Mittwoch in Leipzig mitteilte. Die Ausstellung trägt den Titel "Transformationen. Von der Universitätskirche zum Paulinum" und ist, mit einer Unterbrechung in den Weihnachtsferien, von 17. November bis 20. Februar im Neuen Augusteum zu sehen.

Das Paulinum ist der Nachfolgebau der 1968 auf Anweisung des SED-Regimes gesprengten Universitätskirche St. Pauli am zentralen Leipziger Augustusplatz. Reformator Martin Luther (1483-1546) persönlich hatte sie ein Jahr vor seinem Tod zur ersten deutschen evangelischen Universitätskirche umgewidmet. Der Neubau hatte ursprünglich bereits zur 600-Jahr-Feier der Universität 2009 fertig sein sollen. Spezielle Glaselemente im Innenraum hatten die Arbeiten aber wiederholt verzögert.

Eröffnung Anfang Dezember

Ende August wurde der Bau schließlich fertig. Die Universität will die Eröffnung Anfang Dezember unter anderem mit einem Festakt und einem Bürgertag feiern. Der moderne Innenraum des Neubaus ist durch eine Glaswand in Kirche und Aula getrennt. Die Wand kann zügig geöffnet werden, der Raum bietet dann bis zu 800 Besuchern Platz.

Als Teile der historischen Ausstattung der alten Paulinerkirche finden sich im Paulinum unter anderem ein gotischer Flügelaltar aus der Zeit um 1490 und wertvolle Epitaphien. Streit gibt es noch um eine barocke Kanzel, vor deren möglicher Rückkehr zunächst über drei Semester das Raumklima geprüft werden soll.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 1. November 2017, 17:10 Uhr


Beim Kirchentag auf dem Weg habe ich es von außen gesehen. Ich finde es sehr schön; es paßt zur modernen Architektur auf dieser Hälfte des Augustusplatzes und zeigt doch auch, was früher war.
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