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Bundesregierung bekräftigt Forderungen nach Freilassung Yücels

4. Dezember 2017

Die Bundesregierung hat ihre Forderung bekräftigt, den in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel freizulassen. Die Verbesserungen seiner Haftumstände seien nur ein kleiner Schritt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

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Berlin (epd). Man nehme dies positiv zur Kenntnis, fordere aber weiterhin die Freilassung des "Welt"-Korrespondenten. Seibert zufolge hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der vergangenen Woche in einem Telefonat mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan erneut auf die "unbefriedigende Situation" der deutschen Gefangenen hingewiesen.

Mindestens vier Doppelstaatler

Man sei erfreut, dass Yücel nicht mehr in Einzelhaft sei und mit Mithäftlingen in Kontakt treten könne, ergänzte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Dies sei eine gute Nachricht. Aber: "Wir arbeiten weiter daran, Deniz Yücel nach Hause zu holen." Den Angaben zufolge befinden sich noch neun deutsche Staatsangehörige in türkischer Haft, denen Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Putschversuch gemacht werden. Unter den Inhaftierten seien mindestens vier Doppelstaatler.

Yücel, der die türkische und deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, ist seit Februar diesen Jahres in Haft. Dem "Welt"-Korrespondenten wird "Terrorpropaganda" und "Aufwiegelung der Bevölkerung" vorgeworfen. Eine Anklageschrift liegt bislang nicht vor. Nach türkischem Recht können Terrorverdächtige bis zu fünf Jahre lang in Untersuchungshaft bleiben. Yücel hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde gegen seine Haftbedingungen eingereicht.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 1. Dezember 2017, 17:55 Uhr


Ein alter Witz , der 80 zig. Jahre lautete "Wer kann die dünnsten Bücher der Welt nennen?" Antwort: Die Bücher über die Menschenrechte in der DDR und über die Heldentaten der Italiener im II.Weltkrieg. Wenn ich den obigen Pressetext lese kann einem regelrecht schlecht werden und das Wort DDR kann ohne weiteres durch Türkei ersetzt werden . Ich wundere mich immer mehr, dass ein solcher Staat noch immer auf eine Mitgliedschaft in der EU spekuliert und dass Mitbürger dort noch immer zufrieden Urlauben können.
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