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Sechs Tote bei Angriff auf Christen in Kenia

6. Oktober 2016

Im Nordosten Kenias sind bei einem Terrorangriff der somalischen Al-Shabaab-Miliz sechs Menschen getötet worden.

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Flüchtlingslager Dadaab in Kenia

Genf, Nairobi (epd). Es habe sich um einen gezielten Angriff auf Christen gehandelt, berichtete eine Al-Shabaab nahestehende Webseite am Donnerstag. Dieser sei "wie geplant" verlaufen. Der Provinzregierung zufolge hatten die Terroristen in der Nacht einen Wohnblock in der Stadt Mandera gestürmt, Handgranaten geworfen und kurz darauf das Feuer eröffnet. Dank der schnellen Reaktion der Polizei seien 27 weitere Bewohner gerettet worden, sagte der Gouverneur der Region, Ali Roba, der kenianischen Tageszeitung "Daily Nation".

Mandera liegt an der Grenze zu Äthiopien und Somalia und ist ein wichtiger Militärstützpunkt. Die islamistische Al-Shabaab-Miliz, die sich als Teil des Al-Kaida-Netzwerks versteht, verübt immer wieder Anschläge in der Region, die mehrheitlich von ethnischen Somalis bewohnt wird.

Kenias Regierung will Flüchtlingslager Dadaab schließen

Bei zwei Überfällen auf einen Steinbruch und einen Bus nahe Mandera hatte die Gruppe vor zwei Jahren ebenfalls gezielt Christen erschossen. Wegen der angeblichen Terrorgefahr treibt die kenianische Regierung die Auflösung des Flüchtlingslagers im kenianischen Ort Dadaab voran, in dem nach jüngsten Zählungen etwa 280.000 somalische Flüchtlinge leben. Dadaab liegt etwa zehn Autostunden südlich von Mandera.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 9. Oktober 2016, 19:20 Uhr


Terror ist derzeit weltweit neben Religionskriegen die schlimmste Art von Verbrechen an Bürgern die man sich vorstellen kann.
Die örtlichen Polizeien und Militärs sind oftmals gerade in den afrikan. Ländern wie Mali, Somalia, Kenia und Ruanda oder ostasiatischen Ländern wie Pakistan , Afghanistan nebst Indien total mit der unberechenbaren Vorgehensweise überfordert. Die EU sollte ähnlich wie an Ihren Grenzen auch in Afrika oder Ostasien eine UNO anerkannte FRONTEX - Grenzschutzgruppe trainieren und in gefährlichen Grenzregionen stationieren um die intern. Terror - Milizen zu verfolgen und grenzüberschreitend erfolgreich zu bekämpfen.
So könnte UNO weit ein neue anerkannte Polizeitruppe geschaffen werden, die an der Schwelle zwischen Militäreinsatz und Kriminalitätsverfolgung bis hin zum Verhindern des Drogenschmuggels operieren könnte !
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