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Schmutzige Wasserstelle in Mohale's Hoek in Lesotho/Afrika (Archivbild)
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Rund 1,5 Millionen Kinder sterben jährlich durch dreckiges Wasser

20. März 2017

Jeden Tag sterben laut Weltwasserrat 4.500 Kinder an den Folgen verschmutzten Wassers. Pro Jahr verursache der Mangel an sauberem Trinkwasser etwa 3,5 Millionen Todesfälle.

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Schmutzige Wasserstelle in Mohale's Hoek in Lesotho/Afrika (Archivbild)

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Marseille (epd). Das erklärte die Organisation anlässlich des internationalen Weltwassertages am 22. März. Zwölf Prozent der Weltbevölkerung hat demnach keinen Zugang zu sauberem Wasser.

In Afrika sei die Lage am schwierigsten: Einem Drittel der Bevölkerung (319 Millionen) in den Ländern südlich der Sahara fehle es an sauberem Wasser. In Asien hätten über zwölf Prozent (554 Millionen) und in Lateinamerika acht Prozent (50 Millionen) keinen Zugang zu Trinkwasser. Dem Weltwasserrat gehören mehr als 300 Mitglieder an, darunter Regierungen, nichtstaatliche Organisationen, Wirtschaftsverbände und Forschungsinstitute. Die Denkfabrik wurde 1996 im französischen Marseille gegründet.

Investitionen nötig

"Die Wassersicherheit muss unbedingt erhöht werden, um die durch den Klimawandel und menschlichen Einfluss ausgelösten Herausforderungen zu meistern", forderte der Präsident des Weltwasserrates Benedito Braga. Alle Regierungen müssten sich mit dem Thema befassen. Weltweit seien Investitionen in die Wassersicherheit von 650 Milliarden US-Dollar nötig.

Der diesjährige Weltwassertag rücke die Auswirkungen von Abwasser in den Fokus, da rund 90 Prozent der Abwässer unbehandelt in die Umwelt gelangten, erläuterte Braga. 2,4 Milliarden Menschen verfügten nicht über angemessene und saubere sanitäre Anlagen.

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