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Religion spielt große Rolle bei US-Präsidentenwahl

14. Juli 2016

Trump oder Clinton? Die Religion spielt für die Wahlentscheidung bei der kommenden Präsidentschaftswahl in den USA einer Umfrage zufolge wieder eine große Rolle.

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Besucher eines Gottesdienstes in New York

Die Ergebnisse entsprechen weitgehend dem Stimmverhalten bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2012. Bemerkenswert sei, dass weiße Evangelikale Trump mit großer Mehrheit unterstützten, obwohl namhafte Theologen und Kirchenführer ihre Bedenken über dessen Lebensstil geäußert haben. Laut der Umfrage wollen 78 Prozent der weißen Evangelikalen Trump wählen. 50 Prozent der weißen "Mainline"-Protestanten seien für den Republikaner und 39 Prozent für die Demokratin Hillary Clinton.

Hispanische Katholiken für Clinton

56 Prozent der Katholiken wollten Clinton wählen und 39 Prozent Trump, hieß es weiter. Der Vorsprung der Demokratin stamme von der überwältigenden Zustimmung hispanischer Katholiken (77 Prozent für Clinton). Weiße Katholiken sprachen sich zu 46 Prozent für Clinton und zu 50 Prozent für Trump aus. 89 Prozent der schwarzen Protestanten und 67 Prozent der Religionslosen seien für Clinton. Laut der Erhebung sind 49 Prozent der zum Wählen registrierten Bürger Protestanten, 21 Prozent seien nicht religionsgebunden und 20 Prozent Katholiken. Die übrigen gehörten nicht-christlichen Religionsgruppen an.

62 Prozent sagten bei der Erhebung, ihnen sei es wichtig, dass ein US-Präsident eine "feste religiöse Überzeugung" habe. 2012 vertraten 67 Prozent diese Auffassung, 2008 waren es 72 Prozent. Das "Pew Research Center'' hat 2.245 US-Amerikaner telefonisch auf Englisch und Spanisch befragt.

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Leser-Kommentare öffnen

Atlantica, 21. November 2016, 7:54 Uhr


Der Sieg der US-Wahlen ist auch deswegen so "sensationell", weil er ein "Sieg" der Evangelikalen ist. Demokratisch gewählt ja. Vertreter christlicher Werte nein. Ich sehne mich nach der guten alten Zeit zurück...

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Schallblech, 21. November 2016, 8:50 Uhr


Demokratisch? Was ist demokratisch in einem System, in dem der Kandidat mit den meisten Stimmen verlieren kann! In dem Wählerstimmen einfach kassiert werden und nur die Zahl der Länder zählt. In dem man sich Wochen vor der Wahl nochmal extra registrierten lassen muß, obwohl man wahlberechtigt ist!
Evangelikal hin oder her, ich bezeichne das amerikanische Wahlsystem als völlig veraltetes Relikt der Pionierzeit und zutiefst undemokratisch.
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Atlantica, 21. November 2016, 20:33 Uhr


Ich frage mich vor allem, inwiefern biblizistischer Glaube heute die Weltpolitik der USA mit beeinflusst. Das sollte nicht nach Deutschland überschwappen.
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