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Rekordzahl rechtsextremistischer Kundgebungen

14. Juli 2016

Rechtsextremisten haben im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge so viele Aufmärsche veranstaltet wie nie zuvor seit der Wiedervereinigung.

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Aufmarsch der NPD epd-bild: Steffen Schellhorn

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"Die Anzahl rechtsextremistischer Kundgebungen erreichte 2015 einen bis dahin nicht gekannten Höchststand", berichtet der in Berlin erscheinende "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf einen Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Es seien insgesamt 690 Veranstaltungen registriert worden und damit mehr als dreimal soviel wie 2014. Damals waren es 225 Demonstrationen.

"Pegida"- Demos nicht mitgezählt

Mehr als 80 Prozent der rechtsextremistischen Kundgebungen im vergangenen Jahr hätten sich demnach mit den Themen Asyl, Zuwanderung und Islamisierung befasst. Der Verfassungsschutz zähle die Demonstrationen von "Pegida" in Dresden nicht mit, da die Bewegung bislang nicht als rechtsextremistisch dominiert eingestuft wird, berichtete die Zeitung. Der Verfassungsschutz nenne allerdings Veranstaltungen anderer Gida-Gruppierungen, die er als rechtsextrem bewertet, wie "Thügida" (Thüringen), "Magida" (Magdeburg) und "MVGida" (Mecklenburg-Vorpommern).

Laut Bundesamt habe "die deutliche Mehrheit" rechtsextremistischer Kundgebungen in Ostdeutschland stattgefunden und nur jede vierte in den westlichen Bundesländern. Besonders viele Teilnehmer hätten Rechtsextremisten in Thüringen und Sachsen mobilisiert.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 14. Juli 2016, 14:36 Uhr


Angst ist ein schlechter Ratgeber. Wie kann man den "besorgten Bürgern" ihre Ängste vor dem Fremden und vor dem Islam nehmen?
Den aktiven Rechten braucht man mit Argumenten nicht zu kommen, das ist vergebliche Mühe, aber die, die denen zuhören und ihren so einfach scheinenden "Lösungen" Glauben schenken, die kann man vielleicht doch noch davon überzeugen, daß sie auf dem falschen Weg sind, die Mauern in den Köpfen einreißen.
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Atlantica, 14. Juli 2016, 14:40 Uhr


Einfach nur schrecklich und untragbar. Was sollen uns diese Menschen sagen??
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Atlantica, 14. Juli 2016, 14:46 Uhr


Persönlich habe ich Rechtsextreme noch nicht kennengelernt. Außer einer Person, die aber nicht dem Klischee entsprach, wie etwa kahlgeschoren zu sein. Natürlich ist die Abgrenzung Definitionssache. Erschreckend aber war es: Ich hatte mal einen Mitbewohner im Studentenwohnheim, der Sprüche wie "Homosexuelle ins KZ" äußerte. Ich habe dann versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, aber da hat sich das bewahrheitet, was Schallblech schrieb: man braucht ihnen mit Argumenten nicht zu kommen. Wahrscheinlich gießt man nur Öl in deren Feuer. Das war meine einzige persönliche Begegnung mit rechter Borniertheit, aus der ich bis heute nicht schlau werde.
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Paperback, 14. Juli 2016, 22:54 Uhr


Das Thema muss man wohl von zwei Ansätzen her betrachten. Gegen die Ewig-Gestrigen, bei denen Gewalt zum Rüstzeug zählt, hilft nur die Härte eines Rechtsstaats mit seinen Mitteln.
Was mich dagegen wirklich besorgt, und wo ich auch die Politik in der Bringe-Schuld sehe, ist der Umstand, dass man dem Entstehen einer zunehmend größer werdenden Schicht von Menschen in einer prekären sozialen Situation viel zu lange zugesehen hat.
Unsere Wirtschaft boomt, die Steuereinnahmen sprudeln und auf der anderen Seite rutschen immer mehr Menschen in den sozialen Abstieg,
Sie sind besonders in Gefahr, den rechten Parolen auf den Leim zu gehen. Die Politik muss dem Gefühl entgegenzuwirken, für "die Fremden" werde alles getan, für die eigene Bevölkerung aber sei kein Geld da.

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oberschwester, 15. Juli 2016, 16:59 Uhr


Wir Christen sollten zu den rechten Menschen gehen und mit ihnen innige Gebete sprechen. Ich glaube schon, dass das helfen wird.
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