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Mag keine Handyfotos im Gottesdienst: Papst Franziskus
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Papst gegen Handyfotos im Gottesdienst

8. November 2017

Gott fordere die Gläubigen auf, ihre Herzen zu ihm zu erheben, betonte Franzsikus: "Er sagt nicht: Erhebet die Handys, um Fotos zu machen."

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Mag keine Handyfotos im Gottesdienst: Papst Franziskus

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Rom (epd). Papst Franziskus hat Schnappschüsse mit Handys im Gottesdienst kritisiert. "Es macht mich sehr traurig, wenn ich hier auf dem Petersplatz oder im Petersdom zelebriere und viele erhobene Telefone sehe", sagte er am Mittwoch bei der Generalaudienz. Nicht nur Gläubige, sondern auch Priester und sogar Bischöfe machten bei Messen mit ihren Mobiltelefonen Fotos, beklagte das Kirchenoberhaupt. Gott fordere die Gläubigen auf, ihre Herzen zu ihm zu erheben. "Er sagt nicht: Erhebet die Handys, um Fotos zu machen."

Die bei Papstmessen weit verbreitete Angewohnheit bezeichnete Franziskus als hässlich. Gottesdienst sei "kein Spektakel". Er solle vielmehr eine Begegnung mit der Passion, mit Leiden und Tod von Jesus Christus und seiner Auferstehung sein. Deshalb sage der Priester bei der Messe: Erhebet die Herzen. Das bedeute: "Keine Telefone!"

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 9. November 2017, 9:29 Uhr


Das Problem gibt es ja bei uns auch, z.B. bei Taufen und Konfirmationen.
Bei uns in der Gemeinde haben wir folgende Regelungen getroffen:
Grundsätzlich ist Fotografieren im Gottesdienst verboten.
Bei der Taufe darf eine Person der Familie während des Taufvorgangs einschließlich Familiensegnung Fotos machen oder filmen (nicht während des übrigen Gottesdienstes).
Konfirmationsgottesdienste werden von unserem Kirchmeister von der Empore aus komplett gefilmt. Eine weitere Person macht während der Einsegung diskret von der Seite aus Fotos von jedem Kind. Vorher wurde draußen vor dem Einzug schon das Gruppenbild aufgenommen.
Film und Bilder bekommen alle Eltern hinterher auf einer CD geschenkt.
Nach dem Gottesdienst dürfen alle Familien im Altarraum selber noch nach Herzenslust fotografieren.
Das klappt im Großen und Ganzen recht gut. Es gibt natürlich immer den einen oder anderen Regelbrecher, aber wirkliche Störungen kommen selten vor.
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Ruckzuck, 9. November 2017, 11:07 Uhr


Hatten neulich ein Erlebnis, das mich wirklich geärgert hat. Die Pastorin hatte der Taufgemeinde klar gesagt, dass IM GOTTESDIENST keine Bilder gemacht werden sollen. Dafür anschließend alle Zeit der Welt, um am Taufstein Fotos oder Videos zu machen, auch mit Pastorin, die die Taufhandlung sogar noch mal nachstellen würde. Erst hielten sich alle dran. Dann stand doch ein junger Mann auf. Und schwupps war keine Halten mehr. Drei oder vier weitere machten das dann gleich nach. Nach dem Gottesdienst war die Stimmung dann zwischen Taufgemeinde (schlechtes Gewissen/agressiv) und Pastorin (sauer) hinüber.
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Matthäus53, 9. November 2017, 19:40 Uhr


Die Regelungen wie sie Sch. beschreibt wird es sicherlich in vielen Kirchen geben und sie sind erträglich. Aber müssen wir eigentlich nicht insgesamt das Gehabe mit dem Fotografieren im Gd. bemängeln ?
Was wollen die Gäste denn fotografieren im Gd., evtl. die reine Taufhandlung, wie z. B. Untertauchen oder beträufeln mit Wasser usw ?
Oder erwarten die Fotografen, daß sie später einen heiligen Funken oder ähnliches auf den Fotos erspähen können ?
Aber darauf läuft doch alles hinaus , nicht der Glaube steht im Vordergrund sondern das reine Fest !
Darum möchte ich Papst Franziskus mit allen seinen Worten und Forderungen unbedingt Recht geben und wenn diese Idee in beiden Kirchen umgesetzt und durchgesetzt werden könnte, wäre es ein neuer, kleiner ökumenischer Fortschritt .
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