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Buchmarkt profitiert von Neuerscheinungen zur Reformation

11. Oktober 2017

Am besten habe sich die revidierte Lutherbibel verkauft, hieß es am ersten Tag der Frankfurter Buchmesse.

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Die neue Lutherbibel

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Frankfurt a.M. (epd). Der Buchhandel hat vom 500. Reformationsjubiläum 2017 profitiert. Viele Neuerscheinungen und das Medienecho zum "Lutherjahr" hätten dafür gesorgt, dass bei Büchern zu Religion und Theologie von Januar bis September ein Umsatzplus von 8,2 Prozent zu verzeichnen sei, sagte Reinhilde Ruprecht, Verlegerin und stellvertretende Vorsitzende des Evangelischen Medienverbands in Deutschland (EMVD), am Mittwoch zum Auftakt der Buchmesse in Frankfurt am Main. Am besten habe sich die revidierte Lutherbibel verkauft. Der Medienverband bezog sich auf Zahlen der GfK-Marktforschung.

Die neu aufgelegte Lutherbibel erwies sich nach Angaben der Deutschen Bibelgesellschaft als Bestseller. Bis Oktober seien in drei Druckauflagen 460.000 Exemplare verkauft worden, teilte die Bibelgesellschaft auf epd-Anfrage mit. Am beliebtesten war demnach mit mehr als 150.000 verkauften Exemplaren die Jubiläumsausgabe, die mit farbigen Sonderseiten über Martin Luther als Reformator und Übersetzer ausgestattet ist.

Bestseller Luther-Biografie

Der Generalsekretär der Bibelgesellschaft, Christoph Rösel, äußerte sich "sehr zufrieden" mit der Einführung der neu-alten Lutherbibel. Der Verkaufsstart habe die Erwartung weit übertroffen, sagte Rösel. Für viele sei die revidierte Lutherbibel "das Buch zum Reformationsjubiläum" schlechthin.

Eine positive Bilanz rund um 500 Jahre Reformation im Buchhandel zog auch der Verlag C. H. Beck. Der Verlag sei breit aufgestellt gewesen zu dem Thema und habe mit Büchern der renommierten Reformationshistoriker Heinz Schilling, Thomas Kaufmann und Volker Reinhardt auch seinen eignen Qualitätsanspruch erfüllen können, sagte Pressesprecherin Katrin Maria Dähn dem Evangelischen Pressedienst (epd). Am besten habe sich die Luther-Biografie von Schilling - Sonderauflage eines Werks von 2012 - verkauft. Sehr erfolgreich sei mit 22.000 verkauften Exemplaren auch das Buch "Erlöste und Verdammte" von Kaufmann gewesen.

Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels führte die revidierte Lutherbibel die Umsatzliste in der Warengruppe Religion/Theologie (Zeitraum Juli 2016 bis August 2017) an. Bei den Luther-Büchern, die sich gut verkauften, stand demnach "Hier stehe ich, es war ganz anders" von Andreas Malessa (SCM Hänssler, 25.000 Stück) an der Spitze.

Halbe Million Bibeln verkauft

Die im Oktober vergangenen Jahres vorgestellte Bibel-Neuausgabe führte nach Angaben der Bibelgesellschaft dazu, dass in Deutschland bereits 2016 doppelt so viele Menschen ein Exemplar der Heiligen Schrift bekommen hätten wie im Jahr zuvor. Insgesamt seien im vergangenen Jahr knapp 520.000 deutschsprachige Bibeln verbreitet worden.

Die evangelische Kirche feiert noch bis Ende dieses Monats 500 Jahre Reformation. 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht. Der legendäre Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte.

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