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Merkel nennt Grenzöffnung für Flüchtlinge vor einem Jahr richtig

22. August 2016

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Entscheidung zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Ungarn vor einem Jahr verteidigt.

Dortmund (epd). Die damalige Entscheidung sei "so geboten und richtig" gewesen, sagte Merkel den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagsausgabe). Die allermeisten dieser Menschen seien vor Krieg und Terror aus Syrien und dem Irak geflüchtet. "Da war es unsere humanitäre Pflicht, ihnen zu helfen und sie zu versorgen", betonte die Kanzlerin. In Budapest sei damals eine ernste humanitäre Notlage entstanden, auf die Deutschland und Österreich reagiert hätten.

Merkel: Wir müssen noch besser werden

Nach der Grenzöffnung waren Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Seither streitet die Politik über den richtigen Umgang mit den Asylsuchenden. Merkel räumte ein, dass sich die Situation von 2015 so nicht wiederholen dürfe. Es seien aber bereits große Aufgaben angepackt worden und sie sei "unverändert überzeugt, dass wir das schaffen".

Viel Arbeit ist nach Ansicht der CDU-Vorsitzenden vor allem in drei Punkten nötig: Kriminellen Schleusern müsse die Geschäftsgrundlage entzogen werden, die EU-Außengrenzen müssten besser geschützt und kontrolliert sowie die Fluchtursachen in den Herkunftsländern stärker bekämpft werden. Auch zur Integration der Flüchtlinge seien verstärkte Anstrengungen nötig: "Wir müssen alles daran setzen, dass wir noch besser werden", sagte Merkel.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 23. August 2016, 9:19 Uhr


Die Reihenfolge ist falsch. Das Erste und Wichtigste ist die Bekämpfung der Fluchtursachen. Alles andere ergibt sich dann. Niemand verläßt grundlos seine Heimat, um sich einer gefährlichen Reise und einer unsicheren Zukunft auszuliefern!
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Atlantica, 23. August 2016, 14:10 Uhr


Was ich nicht verstehen kann, Schallblech, ist, wie die Politik fordern kann, dass die Ursachen, wohlgemerkt im Ausland, der Flucht bekämpft werden müssen. Das klingt erst einmal gut; von hier aus können wir da aber gar nichts tun, oder?
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Schallblech, 24. August 2016, 15:21 Uhr


Wenn Krieg die Ursache ist, können wir in der Tat nicht viel tun. Viele der Flüchtlinge, vor allem aus Afrika und vom Balkan, suchen aber einfach bessere Lebensbedingungen. Da kann Europa schon mitwirken, z.B. dabei, die Wirtschaft zu stärken und bessere Einkommensmöglichkeiten vor Ort zu schaffen.
Bei den Kriegsgebieten wäre es immerhin möglich, die humanitäre Lage der Binnenflüchtlinge und der Flüchtlinge in den Nachbarländern zu verbessern.
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oberschwester, 24. August 2016, 18:27 Uhr


Lieber Schallblech,

richtig, die Fluchtursachen müssen bekämpft werden - und das tut unsere Regierung: die offenen Grenzen werden hermetisch abgeriegelt.
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