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Margot Käßmann.
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Käßmann wirbt in Rom für interreligiöses Reformationsjubiläum

4. Mai 2016

Die Theologin Margot Käßmann hat in Rom als Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für ein ökumenisches und interreligiöses Reformationsgedenken geworben.

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Margot Käßmann.

"Es geht nicht um Kirchenspaltung, sondern um eine notwendige Erneuerung von Kirche und Staat", betonte Käßmann in Rom. Diese habe auch die katholische Kirche grundlegend verändert. Deshalb gehe es bei der Reformation "nicht um eine Spaltung, sondern um eine Ausdifferenzierung der abendländischen Kirche".

"Kein Kult um Luther"

Der Reformator Martin Luther habe seine eigene Kirche reformieren und nicht spalten wollen, betonte Käßmann bei der Tagung mit dem Titel "Zeichen der Vergebung. Wege der Bekehrung. Bußpraxis. Eine Reform, die alle angeht". Ein rein abgrenzendes Reformationsjubiläum wäre daher nicht sinnvoll.

Reformationsjubiläen und Luthergedenken seien in Deutschland stets von ihrer Zeit geprägt gewesen, sagte die ehemalige hannoversche Bischöfin in ihrem Einführungsvortrag zur bis zum Freitag andauernden katholisch- lutherischen Tagung. Es werde "keinen Kult um Luther geben, wie manche befürchten", betonte Käßmann an der Benediktineruniversität auf dem Aventinhügel. "Der Protestantismus in Deutschland und das Luthertum weltweit sind souverän genug, die Schattenseiten ihres großen Vorbildes nicht auszublenden". Als solche nannte sie vor allem die Haltung des Reformators zum Judentum.

Die katholische und die evangelische Kirchen leiteten nach Käßmanns Worten nach dem gemeinsamen Versagen der Christen gegenüber den Juden während des Nationalsozialismus einen Lernprozess ein. "Heute sagt die Evangelische Kirche in Deutschland: Wer Juden angreift, greift uns an." Dies gelte auch mit Blick auf Muslime. "Wetterte Luther wider die Türken, so leben wir heute gemeinsam in einem Land." Zum Reformationsjubiläum 2017 müsse sich daher auch der Dialog der Religionen als Anliegen des Protestantismus erweisen.

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Leser-Kommentare öffnen

Atlantica, 29. Juli 2016, 19:31 Uhr


Martin Luther ist der erste Anti-Held in der Kirchengeschichte. Deswegen ist er so menschlich, authentisch, grossartig, auch heute noch Vorbild (er sollte es eigentlich sein).

oberschwester, 31. Juli 2016, 13:19 Uhr


Zu Frau Kaesmann ist nichts mehr zu sagen.
Aber zu Atlanticas Luther-Verehrung: "menschlich, authentisch, grossartig"
Man kann gar nicht so viel Essen...wie es einem schmeckt, um ein anderes Zitat zu benutzen.
Luther ist ein fürchterlicher Hetzer auf den sich die Nazis berufen haben und konnten, ein Frauenverachter, Freiheitsgegner (Bauernaufstände) - eine ganz üble Gestalt der Geschichte.
Und das nach unserem Sonntagsgottesdienst mit Kaffeetrinken, nenenene.

Schallblech, 31. Juli 2016, 19:07 Uhr


Die Nazis haben sich auf so manches berufen. Die Arier der Völkerwanderung konnten sich auch nicht mehr dagegen wehren, mißbraucht zu werden. Luther war ein Kind seiner Zeit. Wer will ihm das heute vorwerfen. Er hat Großes geleistet und hatte auch seine Schattenseiten, die eben jetzt nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden wie früher.
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ellybe, 30. Juli 2016, 12:27 Uhr


Wie bläuäugig ist/bleibt Frau Käßmann eigentlich? Der "Dialog der Religionen" hat, nach meiner Erfahrung, für die Ditib-Imame und ihre gefolgsamen Muslime nur eine Zielvorstellung: Anerkennung des Islam als der höchsten/wahren Religion, Anpassung der anderen Religionen an den Islam, (immer stärkere) Gestaltung des Staates nach islamischen Vorstellungen. Je mehr wir als Christen/christliche Gemeinden dem entsprechen, desto angenehmer ist/wird der "Dialog".
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Paperback, 30. Juli 2016, 15:56 Uhr


Ach, die Frau Kaesmann. Immer wieder schafft sie es, sich ins Gespräch zu bringen. Der Bezug zur Judenfrage, den sie herstellt, wird den historischen und gegenwärtigen Ereignissen nicht gerecht.
Kaum ein Volk hat in der Geschichte so gelitten, war so in seiner Existenz bedroht wie das Volk der Juden.
Wer das ignoriert, und das nur ein paar Jahrzehnte nach einem der schlimmsten Verbrechen der menschlichen Geschichte, bedarf wohl der Nachhilfe in Sachen Historie.
Wenn Frau Dr. Kaesmann Mut hat, dann stellt sie sich den radikalen Muslimen und redet ihnen ins Gewissen, nicht aber den Opfern derselben.

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Atlantica, 31. Juli 2016, 19:23 Uhr


"Luther war ein Kind seiner Zeit."

Schoen geschrieben. Schallblech! Genau das war die Tragik Martin Luthers. Er wollte ein Neuerer sein, war es auch. Und doch blieb er ein Kind des Mittelalters.
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Atlantica, 24. Oktober 2016, 10:06 Uhr


http://www.deutschlandfunk.de/kirchentag-2017-zu-viel-der-ehre.886.de.html?dram:article_id=369209

Da komme ich aus dem Staunen nicht mehr hinaus: die Vorsitzende des Kirchentages bejahte soeben im DLF-Interview die Frage, ob man Luther heute vom Kirchentag ausladen müsse!?
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Atlantica, 1. November 2016, 13:08 Uhr


Auch ohne dass man persönlich eindeutig Stellung bezieht, ist auffällig, dass sich Kirchenleute immer wieder in unlösbare Widersprüche verstricken. Margot Käßmann sagte im WDR-Interview auf die Frage, ob sie für Die Linke sei, es sei die große evangelische Freiheit, nicht parteipolitisch gebunden zu sein, ein tolles Privileg. So weit, so gut! Auf die Frage, wie sie heute zu Ihrem Satz der Neujahrs-Ansprache von 2010 stehe ("Nichts ist gut in Afghanistan") meinte sie, die Bibel sei insoweit eindeutig und Pazifismus das Gebot der Stunde. Wie ist das in Abgleich zu bringen mit Martin Luthers Auffassung? Da wünscht man sich zumindest etwas differenziertere Aussagen wie: "ICH verstehe Christsein als Pazifismus." Wenn sie aber Pazifismus als einzige Möglichkeit für Christen darstellt, muss sie sich nicht über Anwürfe wie "Kirchenziege" oder schlimmeres wundern. Sie könnte differenzierter sprechen; ich frage mich, warum sie sich weigert, dies zu tun.
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Atlantica, 1. November 2016, 15:54 Uhr


Wenn Frau Käßmann nicht so gebildet wäre, müsste ich zu dem Schluss kommen, das Luther/Reformations-Jubiläum wird vor allem deswegen gefeiert, "weil dieser Mann so bedeutend war". Im Augenblick verstehe ich nichts mehr, denn Luther und Pazifismus, das geht nicht zusammen.
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Paperback, 2. November 2016, 8:27 Uhr


Man wird das Gefühl nicht los, dass Frau Kaesmann jedes Pferd reitet,.
um auf den Berg eigener Verklärung zu gelangen.
Um was geht es eigentlich noch? Da feiern sie sich, stellen sich aufs Podest, propagieren Leitlinien, die unten nur Befremden auslösen können.
Frau Kaesmann ist immer oben, egal, was sie gerade von sich gibt. Damit reiht sie sich ein in die Reihe anderer, die die Medien füttern, zwischendurch das Buch der Bücher zitieren.
Man müsse den Leuten aufs Maul schauen, so ähnlich hat Luther geredet. Schaut die Bischöfin dem einfachen Gemeindemitglied mal aufs Maul? Kann sie auch zuhören, statt uns ständig mit neuen Weisheiten zu überziehen?
Dafür hat sie mutmaßlich keine Zeit. Und es drängt sich eine Einsicht auf, die ihr wohl noch nicht zuteil wurde: Wer überall zu Hause ist, ist nirgendwo zuhaus.
Wir sind im Moment so sehr unterwegs, dass wir Gefahr laufen, das eigene Haus, die eigene Mitte zu verlieren. Im Großen wie im Kleinen.

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Ulrich Keßler, 2. November 2016, 12:52 Uhr


Nach langem Nachdenken über Frau Käßmanns "Muss":
"Wetterte Luther wider die Türken, so leben wir heute gemeinsam in einem Land." Zum Reformationsjubiläum 2017 müsse sich daher auch der Dialog der Religionen als Anliegen des Protestantismus erweisen. -
Dialog ist IMMER besser als Konfrontation oder gar Feindschaft, also ein inneres Anliegen aller friedlich denkenden Menschen, ob sie nun religiös sind oder nicht. Er ist daher, meiner Meinung nach, kein spezielles "Anliegen des Protestantismus" und "muss" sich deshalb auch nicht zum Reformationsjubiläum 2017 als solches erweisen.
Ich halte es mit Lessings "Nathan der Weise":
NATHAN: "Kein Mensch muss müssen, und ein" Protestant "müsste?
Was müsst\' er denn", Frau Käßmann?

Paperback, 2. November 2016, 15:21 Uhr


Danke, Ulrich Keßler.

Paperback, 2. November 2016, 15:21 Uhr


Danke, Ulrich Keßler.
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Atlantica, 2. November 2016, 17:43 Uhr


Im TV sah ich, dass Bettina Wulff ebenfalls Botschafterin des Martin-Luther-Jubiläums ist (von Bedford-Strohm persönlich ermächtigt). Sie wirkt sehr authentisch, engagiert sich in ihrer Kirchengemeinde, hat Familie und wirkt glaubwürdig und überzeugend.
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Alwite, 6. November 2016, 9:59 Uhr


Ein Engel und ein Teufel wandern für die Menschen unsichtbar auf Erden. Da kommt ihnen ein Mensch entgegen.
Der Engel nimmt wahr, wie der Teufel vor einem Menschen etwas fallen lässt. Dieser Mensch bückt sich, nimmt mit sichtbar größter Freude das Ding an sich und geht überglücklich damit weiter.
„Was hast Du diesem Menschen gerade zukommen lassen?“, fragt der Engel.
„Ein winziges Stückchen Wahrheit“, erwidert der Teufel.
„Wie? Höre ich recht? Du, ein Teufel, schenkst diesem Menschen Wahrheit? Dein Job ist doch, die Menschen in Richtung Hölle und Verdammnis zu locken!“
„Das tat ich eben: Ich habe diesem Menschlein ein winziges Stück Wahrheit finden lassen, ihn aber glauben gemacht, dass dieses winzige Stück die ganze Wahrheit sei!“
Gefunden bei rohanda.de


Wahrheit ist ewig, Wissen wandelbar - und
die Verwechselung beider verheerend.
M. Lengle

Ulrich Keßler, 6. November 2016, 10:21 Uhr


Oh, Alwite,
was ist Wahrheit?
Die Wahrheit ist ein Puzzle-Spiel...
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Ulrich Keßler, 7. November 2016, 20:18 Uhr


Kein Kommentar von mir, sondern Zitate aus (einer Kolumne von heute in) Spiegel-Online:

"Christentum und Islam
Die Unterwerfung

Die beiden höchsten Vertreter der Kirche in Deutschland legen bei einem Besuch des Felsendoms ihr Kreuz ab - aus Respekt vor den Gastgebern, wie sie sagen. Kann man sich eine größere Demutsgeste vorstellen?"
"Wie soll man es anders nennen als eine Verleugnung des Glaubens, wenn zwei wichtige Repräsentanten des Christentums bei einer Pilgergreise aus Rücksicht auf die Reizbarkeit muslimischer Glaubensvertreter ihr Kreuz ablegen? Es sind in der Geschichte des Christentums eine Menge Leute gestorben, weil sie genau das abgelehnt haben. Man kann das unvernünftig oder verbohrt finden, in den Kirchen werden sie heute als Heilige und Märtyrer verehrt. So ist das nun einmal mit dem Glauben: Den Gläubigen imponiert Standfestigkeit, nicht die Kapitulation vor fremden Mächten."
"Schon das Wort "Gastgeber" verrät ein merkwürdiges Verständnis von Toleranz und Gastrecht. Kann man sich vorstellen, dass von einem Würdenträger des Islam bei dem Besuch der Theatinerkirche in München verlangt würde, Dinge zu entfernen, die deutlich machen, dass er einem anderen Glauben folgt als dem christlichen? Wenn ich jemanden begrüßen würde, wäre jedenfalls nicht das erste, was ich tun würde, ihn zu nötigen, sich des wichtigsten religiösen Symbols zu entledigen, das er bei sich führt."
"Tatsächlich ist das Ansinnen, dem die Bischöfe Folge leisteten, Ausdruck eines Islam, der vor anderen Religionen wenig Achtung hat."
"Ich könnte mir vorstellen, dass der Verzicht auf das Kreuz viele Christen, die trotz Verfolgung und Diskriminierung standhalten, mit Trauer und Ratlosigkeit erfüllt."

Weiteres nachzulesen in:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christentum-und-islam-die-unterwerfung-kolumne-a-1120073.html
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Alwite, 7. November 2016, 23:47 Uhr


Es stimmt mich hier zu lesen traurig , dass unseren gewählten Vertretern ausschliesslich abwertende Kritik entgegengebracht wird.

Paperback, 12. November 2016, 10:35 Uhr


Vielleicht, liebe Alwite, liegt das ja auch daran, dass sich unsere "gewählten Vertreter" weniger um das sorgen und kümmern, was unsereinen noch bewegt und beschäftigt und sie von einem Happening zum anderen reisen, und dabei schlicht nicht mehr mitbekommen, in welcher Realität viele Menschen leben (müssen).
Und wenn sich die verehrten Repräsentanten/innen dann immer wieder auf Jesus berufen, der eben nicht die ständige Nähe der Mächtigen suchte, um uns zu verklickern, was er gewollt hätte, dann muss man fragen dürfen, ob sie wissen, was sie eigentlich tun.
Ich sehe da eine frühere liberale Spitzenpolitikerin etwa, deren politischer Verein bis heute darauf achtet, dass die Einen nicht zu kurz kommen, während man den Menschen unten nimmt, was man ihnen nehmen kann.
Das hat mit Jesus nichts zu tun. So ganz nebenbei würde mich dann auch interessieren, wer von den Damen und Herren etwa Migranten bei sich aufgenommen hat und damit meine ich nicht nur den allseits bekannten Islam-Gelehrten, sondern ganz schlicht Flüchtlinge mit Kindern, Familien etc.
Aber dafür haben sie wohl keine Zeit, sind sie doch - in wessen Namen eigentlich- dauernd unterwegs.
Es gibt da sehr plastische Geschichten im NT, die davon berichten. "Der Barmherzige Samariter" ist nur eine davon und so aktuell wie je zuvor.
Von konservativen, evangelikalen Repräsentanten wird zudem mit Recht beklagt, dass unsere Würdenträger beim Besuch des Felsendoms die Kreuze ablegten, so als müssten sie sich derer schämen. Da fragt man sich zu Recht, für was die Herrschaften da stehen, wen und was sie eigentlich bezeugen.

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Atlantica, 2. Januar 2017, 8:50 Uhr


Ich befürchte, dass das Jubiläum, das doch so gut begonnen hat, zu keinem guten Abschluss kommen wird. Zum einen hat Margot Käßmann nicht Stellung bezogen, zum anderen verdrängt das sicher wichtige Thema Terror das genauso wichtige Thema Martin Luther. Sehr traurig.
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Atlantica, 2. Januar 2017, 11:21 Uhr


Frau Käßmann hatte die Chance, ihre Aussagen zu korrigieren. Der Philosoph Norbert Bolz schreibt dazu in der Wirtschaftswoche:

"Ist Frau Käßmann nicht mutig gewesen, als sie gegen die Afghanistan-Politik predigte?
Wer ekstatischen Pazifismus betreibt, den kann man schlecht als mutig bezeichnen. Der bewegt sich geschmeidig innerhalb des Mainstreams. Zu den Todsünden der evangelischen Kirche gehört seit vielen Jahren vor allem ihre dilettantische Einmischung in politische Fragen, von denen sie schlechterdings keine Ahnung hat. Auch da könnte sie von Luther lernen, der Politik und Religion aus religiösen Gründen scharf getrennt hat."

So scharf würde ich es nicht formulieren. Aber die Warnung ist eh schon verhallt. Man darf nun "gespannt" sein. Was wird die Zukunft bringen? Vertrauen wir auf Gott.
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