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Große Ausstellung zum Werk von Cranach dem Älteren in Düsseldorf

6. April 2017

Unter dem Titel "Meister - Marke - Moderne" zeigt das Museum Kunstpalast in Düsseldorf ab Samstag eine große Ausstellung zum Werk von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553).

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"Christus und die Ehebrecherin" von Cranach dem Älteren

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Düsseldorf (epd). Cranach zähle zu den bedeutendsten Malern der Deutschen Renaissance und habe Künstler über Jahrhunderte hinweg beeinflusst, erklärte das Museum am Donnerstag. Der aus Wittenberg stammende Maler war ein enger Freund des Reformators Martin Luther (1483-1546), von dem er mehrere Porträts schuf. Die Schau ist bis zum 30. Juli zu sehen.

Die Ausstellung aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums nimmt den Angaben zufolge erstmals Cranach den Älteren in seiner Gesamtheit und Modernität in den Blick. So werde sein Einfluss auf Künstler bis in die Moderne und Gegenwart hinein thematisiert, hieß es.

Lebensgroße Venus

Gezeigt werden mehr als 200 Werke aus internationalen Museen und Sammlungen, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, die National Gallery in London, das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid und das Nationalmuseum Stockholm.

Unter anderem sind Exponate wie die lebensgroße "Venus" aus St. Petersburg und "Christus und die Ehebrecherin" aus Budapest zu sehen. Die weitverstreuten Teile des sogenannten Prager Altars seien für die Laufzeit der Ausstellung in Düsseldorf vereint worden, hieß es. Daneben seien unter anderem Tafelbilder, Zeichnungen und Drucke zu sehen, die Cranachs maßgebliche Rolle bei der Verbreitung der Reformation dokumentierten. In Gegenüberstellung mit Werken von Albrecht Dürer, Hans Holbein dem Jüngeren, Jacopo de' Barbari und Lorenzo Costa dem Älteren untersucht die Ausstellung auch Cranachs Position im Künstlernetzwerk seiner Zeit.

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Matthäus53, 7. April 2017, 17:32 Uhr


Auch im bekannten Bitburger Beda Kulturhaus findet seit 1976 die Dauerausstellung „ Fritz von Wille mit über 80 Bildern statt.
Die beiden Maler ,Vater und Sohn, August und Fritz von Wille , malten nicht nur schöne Kirchen , Klöster und Landschaften, sondern, sie kannten wahrscheinlich auch den Reformator Luther.Auch der Maler Fritz von Wille durchlebte die Düsseld. Kunstakademie. So wird im Lutherjahr auch in Bitburg, die Fritz von Wille Ausstellung seit dem 8.Januar um den „Luther Faktor„ ergänzt.In der Ausstellung des Beda Hauses werden drei Gemälde, deutlicher wie sonst üblich, ergänzt und hervorgehoben. Bei drei Gemälden der von Willes mit Lutherbezug, handelt es sich um zwei Bilder des Malers August v. Wille (1829 – 1898).
Mit dem ersten Gemälde wagte Wille „einen Blick von der Wartburg„ so der Titel ,( Maße 33 x 44,5 cm, Öl auf Pappe, erschaffen 12.8.1859).
Das zweite Bild mit Luther Hintergrund trägt den Titel „Interieur in der Wartburg“ (vom 12.8.1859, Maße 32,5 cm x 56,5 cm, Öl auf Pappe).
Das Bild zeigt die Möbellierung eines Burgraumes mit alten Möbeln und Ritterrüstungen in der Wartburg. Das dritte Bild mit Luther Bezug zeigt das Schloß Bürresheim bei Mayen, es trägt den Untertitel „Ein feste Burg“. Das Gemälde wurde 1905 von Fritz von Wille gemalt. Das Bild zeigt eine Burg bei Mayen, auf einem Felsrücken.
Auf der Gemälderückseite befindet sich eine handschriftliche Notiz, des Malers . Hierbei schreibt er seine eigenen Gedanken in Form einer religiösen Art nach dem bekannten Lutherlied „ Ein feste Burg ist unser Gott “. Ob Wille nur als Landschaftsmaler fungierte oder ob er auch wie manche Komponisten, den „ göttlichen Bezug “ beim Malen suchte und hierbei auch gerne Kirchen, Burgen oder Klöster in der Landschaft darstellte, sind bisher ungeklärte Kunstfragen die noch näher ergründet werden müssen.
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