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Gröhe sagt Weltgesundheitsorganisation 35 Millionen Euro zu

19. Mai 2017

Im weltweiten Kampf gegen Epidemien und gefährliche Krankheiten erhöht das Bundesgesundheitsministerium seinen freiwilligen Beitrag an die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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Berlin (epd). Minister Hermann Gröhe (CDU) sagte am Freitag für das laufende Jahr 35 Millionen Euro aus dem Etat seines Ressorts zu. Im vergangenen Jahr überwies das Ministerium fünf Millionen Euro als freiwilligen Beitrag an die UN-Organisation mit Sitz in Genf.

Der WHO komme eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung globaler Gesundheitsrisiken zu, erklärte Gröhe vor Beginn eines Treffens mit seinen Amtskollegen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) am Freitag und Samstag in Berlin. Ein Hauptthema der Beratungen sind Resistenzen gegen Antibiotika.

"Unsägliches menschliches Leid"

Deutschland zahlt im laufenden Jahr rund 27 Millionen Euro Mitgliedsbeitrag an die WHO. Wie hoch der zusätzliche freiwillige Beitrag der Bundesrepublik für 2017 insgesamt sein wird, steht noch nicht fest. 2016 umfasste er 35 Millionen Euro. Den 2015 eingerichteten Krisenfonds CFE unterstützte die Bundesregierung mit knapp 12 Millionen Euro. Das Zwei-Jahres-Budget der WHO umfasst derzeit knapp vier Milliarden Euro.

Gröhe unterstrich, gefährliche Krankheiten oder Keime, gegen die Antibiotika wirkungslos seien, verursachten "unsägliches menschliches Leid" und könnten die soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung von Ländern dramatisch zurückwerfen. Dass die G-20-Gesundheitsminister den Kampf gegen grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren auf die Tagesordnung ihres ersten Treffens gesetzt hätten, sei deshalb ein Meilenstein. "Nur gemeinsam können wir weltweiten Gesundheitsrisiken die Stirn bieten", sagte Gröhe.

Deutschland hat in diesem Jahr die G-20-Präsidentschaft inne. Bei ihrer Zusammenkunft proben die G-20-Gesundheitsminister auch mit Vertretern der WHO und der Weltbank in einem Planspiel den Ernstfall einer bedrohlichen Epidemie. Hilfsorganisationen und Stiftungen forderten von den Gesundheitsministern der G-20 unterdessen stärkere Anstrengungen gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten wie Bilharziose.

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