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Gefälschte Zeitung macht Papst Franziskus lächerlich.
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Gefälschte Ausgabe der Vatikanzeitung mit Papstkritik

10. Februar 2017

Eine gefälschte Ausgabe der Vatikanzeitung sorgt in Rom für Wirbel. Sie enthält abfällige Äußerungen über Papst Franziskus.

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Gefälschte Zeitung macht Papst Franziskus lächerlich.

Rom (epd). Wenige Tage nach einer papstkritischen Plakataktion in Rom haben Unbekannte eine gefälschte Ausgabe der Vatikanzeitung "Osservatore Romano" mit abfälligen Kommentaren über Franziskus per E-Mail an Vatikanvertreter geschickt. Unter Anspielung auf die als "dubia" (Zweifel) formulierten Fragen konservativer Kardinäle über den Bestand der katholischen Lehre titelt die gefälschte Vatikanzeitung: "Er hat geantwortet."

Ein Artikel führt fiktive Aussagen des Papstes auf, die bestätigen sollen, dass das Kirchenoberhaupt sich von der Lehre abgewendet hat. Die Kritik der Urheber äußert sich auch in der Schlagzeile: "Nach diesen Antworten: 2+2 macht 5."

Papst äußerte sich zur Teilnahme an der Kommunion

Vier Kardinäle, darunter die Deutschen Walter Brandmüller und Joachim Meisner, hatten den Papst nach der Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens "Amoris laetitia" in ihrem offenen Brief unter anderem mit der rhetorischen Frage konfrontiert, ob katholische Lehren wie die von der Unauflöslichkeit der Ehe noch gelten. Franziskus hatte in dem Schreiben die Möglichkeit angedeutet, dass wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Bedingungen die Kommunion erhalten können.

Am vergangenen Wochenende hatten Unbekannte in Rom papstkritische Plakate an Wände geklebt. Ein abfälliger Kommentar war umgehend überklebt worden, das Bild eines missmutig blickenden Franziskus war weiterhin zu sehen.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 11. Februar 2017, 15:01 Uhr


Hasstiraden, Schmähbriefe und religions verunglimpfende Schriften und Bilder , beleidigende und mit Drohgebärden gespickte Reden sind schon lange ein Zeichen einer Kultur umgedrehten und sich der Religion abgewandten Gesellschaft. Bisher gab es oft schon auf Flüchtlings-Unterkünfte anonyme Brandanschläge aber anonym und feige zugleich Plakate und sogar eine Zeitung ohne verantwortliches Impressum zu verbreiten ist ein Verstoß gegen das ACHTE GEBOT sowie ein Angriff auf die Pressefreiheit in einem europäischen Staat und muß von Staats-und allen -Religionsvertretern verfolgt und geächtet werden. Wer beleidigend und verunglimpfend Texte und Schriften verbreitet ist genauso ein Brandstifter wie jemand der sich mit der Zigarette in ein Strohlager oder in ein Tanklager begibt.
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