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Familienministerin will neue Aussteigerprogramme für Islamisten

26. Juni 2017

Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) will die Extremismus-Prävention neu ausrichten.

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Essen (epd). "Ich sehe großen Bedarf für Präventionsprojekte vor allem im Bereich des islamistischen Extremismus. Da müssen wir schnell handeln", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Es gehe auch darum, neue Aussteigerprogramme zu schaffen. "Bei Rechts- und Linksextremismus sind wir schon viel weiter", sagte sie.

Barley sprach sich dafür aus, bei der Islamismus-Prävention weniger auf religiös geprägte Verbände zu setzen. Es gebe so viele andere nicht religiöse Vereinigungen. "Das werde ich noch vor der Wahl anpacken und ganz gezielt das Gespräch suchen", sagte die Ministerin mit Blick auf die Bundestagswahl im September.

Ministerin verteidigt Kooperation mit Ditib

Zugleich verteidigte Barley die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen türkisch-islamischen Moscheeverband Ditib: "Wenn man an Menschen herankommen will, die in Extremismus abgleiten könnten, dann muss man mit den Organisationen kooperieren, denen die Menschen zuhören, um die es geht." Die Bundesregierung fördert nach Barleys Angaben drei Projekte, bei denen der Moscheeverband Ditib einer von mehreren Trägern ist. Die Ditib steht wegen ihrer Nähe zum türkischen Staat in der Kritik.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 26. Juni 2017, 17:16 Uhr


Eigentlich ist das Aussteigerprogramm keine politische Größe sondern eine Blöße und Schwachheit aller Kirchen weltweit. Schon beim Apostel Matthäus steht seit fast 2000 Jahren geschrieben , gehet hin zu allen Völkern lehret und taufet sie.
Leider sitzen wir in großen fast halb leeren, kalten Kirchen und diskutieren über Luthers Reformen, Kopftücher oder Kreuze in Schulen und Gerichten ja und nein, keine gemeinsame Abendmale trotz biblischer Aufforderung, Schein - Geglaube an Seelige und Heilige, so daß vieles der Politik überlassen wird obwohl die Aufgaben schon vor 2000 Jahren aufgeteilet wurden. Auch Antrieb und Mut scheint seit den paar tausend Jahren verloren gegangen zu sein, weil viele Bürger lieber mit Kreuzfahrtschiffen auf den Meeren rum fahren, anstatt zu sparen und zu denken an den Flüchtlingsstrom in Gummibooten bis hin nach Rom. Ach welch ein Elendsstrom an Europas- und der Kirchen Grenzen , wie lange soll noch ausgegrenzet werden !
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