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«Fake News» ist Anglizismus des Jahres

31. Januar 2017

Der Begriff "Fake News" für erfundene Nachrichten ist zum "Anglizismus des Jahres" gekürt worden. Nach Überzeugung der Jury aus Sprachwissenschaftlern hat das Wort seit 2014 im Deutschen eine überwältigende und anhaltende öffentliche Präsenz erlangt.

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Berlin (epd). Auch fülle der Begriff "Fake News" eine Lücke im deutschen Wortschatz. So unterscheide etwa das bestehende Wort "Falschmeldung" nicht zwischen bewusster Irreführung und ehrlichen Fehlern in der Berichterstattung, erklärte der Jury-Vorsitzende Anatol Stefanowitsch am Dienstag in Berlin. Der Sprachwissenschaftler an der Freien Universität Berlin ist Gründer der Initiative "Anglizismus des Jahres".

Positiver Beitrag

Die unabhängige Initiative würdigt nach eigener Darstellung seit 2010 jährlich den positiven Beitrag des Englischen zur Entwicklung des deutschen Wortschatzes. In den Vorjahren fiel die Wahl zum "Anglizismus des Jahres" auf "leaken" (2010), "Shitstorm" (2011), "Crowdfunding" (2012), "-gate" (2013), "Blackfacing" (2014) und "Refugees Welcome" (2015).

In diesem Jahr erfolgte die Wahl erstmals in Kooperation mit der Arbeitsstelle "Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache" (DWDS) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der Jury gehörten neben Gründer Stefanowitsch auch die Anglistin Susanne Flach von der Freien Universität Berlin, die Germanistin Kristin Kopf von der Universität Mainz sowie Alexander Geyken (Leiter des DWDS) und Lothar Lemnitzer an.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 31. Januar 2017, 15:56 Uhr


Zum Thema Fake News habe ich kürzlich was Witziges erlebt. In der Pause einer Chorprobe sagte ein älterer Herr: "Habt ihr das auch gelesen, das Eröffnungskonzert in der Elbphilharmonie soll die Baukosten komplett eingepielt haben! kann das denn sein? oder war das so eine Fakemeldung?"
Grinsen.
"Ja, ich hab das im Internet gegoogelt, und dann stand das da..."
Ich: "Da bist du bei Postillion (eine Satireplattform) gelandet! Ich hab das auch gelesen".
Es folgten noch ein paar Erklärungen zu "Postillion", wo ich regelmäßig Gast bin, dann war er beruhigt und konnte selber lachen, daß er drauf reingefallen ist. :)
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