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Ernährungsminister gegen Gesetz zu Lebensmittelverschwendung

24. Februar 2017

Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) lehnt ein Gesetz zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung in Deutschland ab.

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Christian Schmidt

Saarbrücken (epd). "Der Großteil unserer Lebensmittelabfälle entsteht in den Privathaushalten, da können wir mit einem Gesetz nichts erreichen", sagte Christian Schmidt der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag). Nordrhein-Westfalen fordert laut Zeitungsbericht die Bundesregierung in einem Bundesratsantrag auf, wie in Frankreich, Finnland oder Italien "eine gesetzliche Initiative zur Verringerung der Lebensmittelverluste in Deutschland zu erarbeiten".

Mehr Aufklärung gefordert

SPD-Verbraucherexpertin Elvira Drobinski-Weiß begrüßte den Vorstoß. Dem Handel das Vernichten von Lebensmitteln zu untersagen und ihn zur Weitergabe an wohltätige Einrichtungen zu verpflichten, sei ein Schritt in die richtige Richtung", sagte sie der Zeitung. Unionsfraktionsvize Gitta Connemann (CDU) sprach hingegen von einem "Wegwerfgesetz", das einer "Kühlschrank- und Mülleimerpolizei" gleichkomme. Sie forderte stattdessen mehr Aufklärung. Ernährung gehöre endlich in alle Lehrpläne, sagte Connemann.

Über den Antrag Nordrhein-Westfalens soll am 10. März in der Länderkammer beraten werden. Pro Jahr würden mindestens elf Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen, hieß es zu Begründung. In Frankreich beispielsweise sind große Supermärkte dazu verpflichtet, überschüssige Nahrungsmittel zu spenden.

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Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 26. Februar 2017, 19:20 Uhr


Die Meinung des Ministers ist doch irrig. Die statistischen Zahlen der weg geworfenen Lebensmittel werden doch im Handel und in der Lebensmittel- und Agrarindustrie erhoben und nicht bei uns Bürgern in den Privathaushalten ! Bei einem Lebensmittel Verschwendungs - Gesetz entsteht die Arbeit natürlich ausschließlich auf Seiten der Handelsketten
oder bei den Herstellern, durch Herstellung von kleineren Gebinden oder Aussondern der Ablaufwaren. Das von Seiten des Handels oder Hersteller evtl. Druck auf den Minister ausgeübt wird oder dies schon anders geklärt wurde , sollte in der heutigen Politik - Landschaft nicht wundern.
In ein solch brisantes neues Gesetz muß auch sofort ein § Paragraph eingefügt werden in dem geregelt wird, daß bei großen Katastrohpen oder bei intern. Hungersnöten die Hersteller gewisse Produktions- Übermengen z. B. unter dem Aspekt der Steuererstattungen, für humanitäre Organisationen ( wie Brot f. d. Welt, Caritas, usw. ) zur Vfg. stellen müssen. Auch unsere Kirchen sollten das Gesetz einfordern, mit dem Ziel , es europaweit auszudehnen.
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Schallblech, 27. Februar 2017, 9:21 Uhr


Das meiste wird schon lange vor dem Supermarkt ausgesondert! Falsch etikettiert, Verpackung angestoßen, etwas zu wenig oder zu viel in der Verpackung - weg damit. Diese Lebensmittel dürften nicht vernichtet werden, sondern müßten caritativen Zwecken zur Verfügung gestellt werden, und das kann man sehr wohl per Gesetz regeln!
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