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EKD-Chef fordert mehr Schutz für religiöse Minderheiten in Nahost

11. April 2017

Nach den Anschlägen auf Kirchen in Ägypten hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, mehr Schutz für religiöse Minderheiten im Nahen Osten gefordert.

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Berlin (epd). "Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht", sagte Heinrich Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). "Religiöse Minderheiten im Nahen Osten brauchen dringend einen besseren staatlichen Schutz", erklärte er. Die Behörden in Ägypten und anderen Ländern müssten Sicherheit für alle Bürger vor solchen grausamen Verbrechen garantieren.

"Anschläge machen mich wütend"

"Die Anschläge machen mich wütend", sagte der Ratsvorsitzende. "Ich bin im Gebet bei den Opfern dieser fürchterlichen Angriffe." Die Menschen in Ägypten und überall auf der Welt sollten sich nun dafür einsetzen, "dass solch ein menschenverachtender Fanatismus, der zu solchen Taten führt, endlich überwunden wird".

Bei zwei Bombenanschlägen auf koptische Kirchen am Palmsonntag in Tanta und Alexandria waren etwa 50 Menschen getötet und über 100 verletzt worden. Die Terrororganisation "Islamischer Staat" hat sich zu den Taten bekannt.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 11. April 2017, 11:27 Uhr


Leider wird sich das Thema "Christen im Nahen Osten" schon bald von selbst erledigen. Von den christlichen Palästinensern z.B. sind die meisten schon in den letzten 20 Jahren ausgereist. Sie gehören dort meist zu den gebildeten und wohlhabenden Schichten und können es sich leisten.
Im Irak sind die meisten, die noch nicht vom IS getötet wurden, geflohen. Was in Syrien ist, weiß keiner. Die Christen, die dort noch sind, klammern ihre Hoffnung an den Massenmörder Assad, weil der ihnen früher Schutz gewährt hat. Auch aus Ägypten sind viele getötet worden und viele geflohen. Im Iran gibt es nur wenige Christen im Untergrund. In der Türkei werden sie still verfolgt - z.B. ist keine Priesterausbildung mehr möglich, Kirchen dürfen nicht gebaut werden usw. Was Erdogan mit ihnen macht, wenn er die Abstimmung gewinnen sollte, weiß auch keiner.
Wenn etwas getan werden soll, dann muß es schnell geschehen!
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Paperback, 24. April 2017, 11:36 Uhr


Lieber Schallblech,

Deine Analyse ist sehr treffend. Deshalb rege ich mich auf, wenn sich unsere höchsten Repräsentanten mit muslimischen Vertretern treffen und in vorauseilemden Gehorsam erstmal ihr Kreuz abnehmen.

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