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Die gute Nachricht: Bäume helfen sich selbst

Die Gute Nachricht

14. September 2016

Die Gute Nachricht

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Leipzig (epd). Bäume sind gefräßigen Rehen im Wald nicht schutzlos ausgeliefert. Durch die Ausschüttung bestimmter Stoffe kann die Pflanze den Tieren den Appetit auf ihre saftige Triebe oder Knospen verderben, wie aus einer Studie des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung und der Universität Leipzig hervorgeht. So können sich die Bäume gezielt gegen einen erneuten Angriff durch die hungrigen Tiere zur Wehr setzen. Die Rehe erkennen die Pflanzen anhand ihres Speichels. Kommen die Bäume damit in Kontakt, bilden sie ein Hormon, das die Gerbstoff-Produktion ankurbelt. Diese Stoffe können den Appetit der Tiere auf Triebe und Knospen zügeln.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 14. September 2016, 9:19 Uhr


Leider haben unsere Eschen nichts dergleichen gegen diesen neuen japanischen Pilz einzusetzen. sie sind vom Aussterben bedroht.
Die Ulmen konnten sich nicht gegen den Ulmensplintkäfer durchsetzen und wurden in Westeuropa nahezu ausgerottet (auf Bornholm und in Polen finden sich noch alte Ulmen, hier bei uns sind die alle verschwunden).
Die Kastanien können sich nicht gegen die Miniermotte wehren und werden auch nach und nach aussterben.
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