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Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin sitzt neben dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (l.) und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx.
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Bischöfe Marx und Bedford-Strohm bei israelischem Präsidenten Rivlin

19. Oktober 2016

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat am Mittwoch in Jerusalem die Spitzen von evangelischer und katholischer Kirche in Deutschland empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten Fragen der Versöhnung gestanden, sagte ein Sprecher der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem epd.

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Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin sitzt neben dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (l.) und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx.

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Jerusalem (epd). An dem Treffen nahmen auf evangelischer Seite der Vorsitzende des EKD-Rates, Heinrich Bedford-Strohm, und seine Stellvertreterin Annette Kurschus, teil. Die katholische Kirche war mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Reinhard Marx, und Ökumene-Bischof Gerhard Feige vertreten. Das Treffen mit Rivlin kam am Rande einer ökumenischen Pilgerreise durch das Heilige Land vor dem 500. Reformationsjubiläum 2017 zustande.

Gespräche mit Vertretern der palästinensischen Autonomiebehörde

Zeitgleich zum Spitzentreffen in Jerusalem wanderte ein anderer Teil der 18-köpfigen ökumenischen Delegation nach Bethlehem zur Geburtskirche Jesu. Dort las EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber die Weihnachtsgeschichte aus der Lutherbibel. Eine Besichtigung der Geburtsgrotte, wo nach der biblischen Überlieferung Jesus Christus zur Welt kam, musste aus organisatorischen Gründen entfallen.

Für den Nachmittag standen Gespräche mit Vertretern der palästinensischen Autonomiebehörde auf dem Programm. Die einwöchige Pilgerreise des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz hat am Sonntag begonnen und dauert bis zum Samstag.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 20. Oktober 2016, 9:47 Uhr


Fragen der Versöhnung - das Thema ist doch längst durch. Die Kirchenherren hätten lieber mal nach Gerechtigkeit und besseren Lebensbedingungen für die Palästinenser fragen sollen, nach Landraub und Übergriffen durch die Siedler und Behinderungen durch willkürliche Schließung von Checkpoints, sowie nach gerechter Verteilung des Wassers.
Über das Kairos-Palästina-Dokument von 2009, den dringenden Hilferuf "Schrei der Hoffnung" der palästinensischen Christen, redet auch niemand mehr.
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