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Amnesty: 60.000 Flüchtlinge in Griechenland gestrandet

22. September 2016

Die vor einem Jahr beschlossene Umsiedlung von 66.400 Flüchtlingen aus Griechenland kommt laut Amnesty International kaum voran.

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Flüchtlinge in Athen (Archivbild)

Brüssel (epd). "Fast 60.000 Flüchtlinge und Migranten sind in Griechenland gestrandet, die Mehrheit unter entsetzlichen Bedingungen", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Amnesty-Bericht, der den Titel "Unsere Hoffnung ist zerbrochen" trägt. Im September 2015 hatten sich die EU-Staaten darauf geeinigt, besonders belasteten Ländern wie Griechenland und Italien Flüchtlinge abzunehmen. Aus Griechenland sollten innerhalb von zwei Jahren 66.400 Menschen umverteilt werden.

Kritik an Deutschland

Deutschland habe von den versprochenen 17.209 Menschen bis zum 14. September nur 195 und damit erst rund ein Prozent aufgenommen, kritisierte die Menschenrechtsorganisation. Insgesamt sind laut Amnesty-Aufstellung bis Mitte September 3.734 Flüchtlinge aus Griechenland in andere EU-Staaten umgesiedelt worden. Nach in der Zwischenzeit aktualisierten EU-Zahlen wurden 4.077 Männer, Frauen und Kinder in andere Länder gebracht. Die Zahl der nach Deutschland Umgesiedelten blieb mit 195 aber unverändert.

Zur Veranschaulichung stellt der Bericht der Menschenrechtsorganisation Einzelschicksale vor, darunter das des Anwalts K. A. aus Syrien. Er sei mit Sohn, Schwiegertochter und zwei Enkelsöhnen geflohen, nachdem sein Haus zerstört worden sei, heißt es in dem Bericht. Während der Sohn sich laut Amnesty nach Deutschland durchschlagen konnte, blieb die übrige Familie in Griechenland. Vom berüchtigten Lager Idomeni habe sie nach Mitteleuropa aufbrechen wollen, dann aber sei die Balkanroute geschlossen worden. "Ich weiß nicht, wohin ich gehen werde. Ich habe keine Träume, keine Hoffnungen mehr", zitiert Amnesty den Anwalt.

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 22. September 2016, 9:28 Uhr


Mit der Kritik allein an Deutschland im Zusammenhang mit Flüchtlingen macht die UN sich lächerlich und gleichzeitig auch unglaubwürdig. Wer kritisiert die anderen EU-Staaten, die ihre Grenzen in Panik dichtgemacht haben, als Deutschland die Gestrandeten von überall her aufgenommen hat?
Den Menschen, die in Griechenland festsitzen, muß dringend geholfen werden, ohne Frage, und Deutschland kann auch seinen Teil dazu beitragen. Aber bitte nicht wieder im Alleingang.
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