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Die sinkende Lusitania. Foto: PHOENIX

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Der Untergang der Lusitania. Tragödie eines Luxusliners

TV-Tipp: PHOENIX, So, 21.1., 20.15 Uhr

21. Januar 2018

Der Luxusdampfer Lusitania war Anfang des 20. Jahrhunderts der ganze Stolz der britischen Cunard-Line.

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Die sinkende Lusitania. Foto: PHOENIX

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Seit 1907 legte das schnellste und glanzvollste Passagierschiff seiner Zeit die Fahrt von New York nach Liverpool in nur viereinhalb Tagen zurück. Der Linienverkehr wurde auch nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs aufrechterhalten, denn das Schiff galt als unerreichbar für die langsamen deutschen U-Boote. Dennoch kam es zur Katastrophe.

Das weltweite Entsetzen nach der Versenkung der Lusitania zwang die deutsche Marineführung, den U-Boot-Krieg einzuschränken. Doch Empörung und Wut blieben – vor allem in den USA. Unter den Opfern befanden sich nämlich auch 124 Amerikaner. In seinem Zorn nannte der amerikanische Präsident Wilson die Tat „den schlimmsten Akt von Seeräuberei in der Geschichte der Menschheit“. Zwei Jahre später traten die USA in den Krieg ein.

Doch war es kaltblütiger Mord auf Befehl eines deutschen U-Boot-Kommandanten? Spätere Theorien besagen, dass eine von zwei fürchterlichen Explosionen an Bord der Lusitania von der Detonation der Munition ausging, die das Schiff an Bord hatte. Und damit wäre der Angriff eine legitime Kriegshandlung gewesen.

Andere Theorien behaupten, dass der damalige erste Lord der britischen Admiralität, Winston Churchill, den Luxusliner absichtlich geopfert habe, um Amerika in den Krieg zu zwingen. Die Lusitania wurde als bewaffneter Hilfskreuzer der Royal Navy geführt. Es gibt gefälschte Ladepapiere, Pläne für die Bewaffnung des Schiffes, unterdrückte Zeugenaussagen und undurchsichtige Aktivitäten des britischen Marinegeheimdienstes.

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