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Bessere Wahl?

TV-Promis in Politik

Gerd-Matthias Hoeffchen | 11. Januar 2018

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Wieder so ein Knaller aus den USA: Dort soll Oprah Winfrey Präsidentin werden. Die legendäre TV-Talkmasterin gilt als neue Wunderwaffe gegen Amtsinhaber Donald Trump. Weitere Namen, die genannt werden: die Schauspieler Tom Hanks, Dwayne „The Rock“ Johnson, Meryl Streep. Hierzulande mag so eine Eröffnung verblüffen. Man stelle sich vor, im Bundestag würden Thomas Gottschalk oder Helene Fischer als neue Hoffnung gelten, um Angela Merkel aus dem Amt zu werfen.

Tatsächlich ist so eine Entwicklung für die USA konsequent. In einem Land, das mit Ronald Reagan und Arnold Schwarzenegger bereits zwei Schauspieler zu Präsident beziehungsweise Gouverneur machte. Und in dem Kennedy, Clinton und Obama zeigten, wie entscheidend das Auftreten vor Kameras sein kann.

In Deutschland dagegen regiert das Berufspolitikertum. Ist das besser? Zumindest wird der Vorwurf laut, diese Leute seien zu weit weg vom „normalen“ Leben. Insofern: Martin Schulz oder Oprah Winfrey – da kommt man dann doch noch mal ins Nachdenken.

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