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Solidarität

Christen im Irak

7. Dezember 2017

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Eine Stadt in Trümmern, Kirchen in Trümmern: Nach 1600 Jahren christlichen Lebens in Mossul hat es die Terrororganisation IS geschafft, fast alle Christinnen und Christen aus der nordirakischen Millionenstadt Mossul zu vertreiben. Eine Tragödie ist hier geschehen, deren Ende auch nach dem Sieg über den IS nicht absehbar ist. Denn viele Christen, so jedenfalls sagt es der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul, Boutros Moshe, werden wohl nicht wieder zurückkehren.
Man kann nur vermuten, woran das liegt, denn ganz ohne Not gibt erfahrungsgemäß niemand seine Heimat endgültig auf: Offenbar sind das Misstrauen in die staatlichen Organe und die Angst zu groß, dass sich Ähnliches, wie durch den IS geschehen, wiederholt.

Was es darum braucht, ist Solidarität: unter den Bürgern Iraks, aber auch unter den Christen und Kirchen weltweit, die jetzt gefordert sind zu helfen, damit ein Neuanfang möglich wird. Sonst bleibt vom Leben der Christen in Mossul nicht mehr als ein Kapitel in den Geschichtsbüchern.

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