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Ulf Schlüter, der neu gewählte Theologische Vizepräsident, mit Präses Annette Kurschus. Foto: gmh

Ulf Schlüter gewinnt die Wahl

Wahl des Theologischen Vizepräsidenten

23. November 2017

Ulf Schlüter – so heißt die neue Nummer zwei in der Landeskirche

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Ulf Schlüter, der neu gewählte Theologische Vizepräsident, mit Präses Annette Kurschus. Foto: gmh

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Bielefeld. Mit 95 Stimmen wählte die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen den 55-jährigen Theologen zum neuen Theologischen Vizepräsidenten. In diesem Amt wird Schlüter der Stellvertreter der leitenden Theologin der Landeskirche sein, Präses Annette Kurschus. Gemeinsam mit dem Juristischen Vizepräsidenten Arne Kupke werden die drei das neue Führungstrio der westfälischen Kirche sein. Schlüter folgt auf den bisherigen Amtsinhaber Albert Henz (63), der Mitte nächsten Jahres in den Ruhestand gehen wird. Amtseinführung von Schlüter ist Sommer 2018.

Schon seit Beginn der Synode am Montag hatte knisternde Spannung auf dem Tagungsort Assapheum in Bielefeld-Bethel gelegen. Zwei Kandidaten waren zur Wahl für das hohe Leitungsamt angetreten: der Dortmunder Superintendent Ulf Schlüter (55) und Peter Böhlemann (53), bislang Leiter des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Beide Bewerber galten unter den Synodalen als hoch kompetent und qualifiziert.

In ihren Vorstellungsreden am Dienstagmorgen hatten beide einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Peter Böhlemann hatte sich als jemand präsentiert, der für Visionen und Veränderungen steht. Ulf Schlüter hinterließ den Eindruck des tatkräftigen Machers. Immer wieder war in den folgenden zwei Tagen zu sehen und zu hören, wie sich die Synodalen untereinander zu verständigen suchten: Wer ist denn nun der Richtige für das Amt? Stets machte dabei das Wort die Runde: Egal, wie am Ende die Wahl ausgeht, bei diesen beiden es kann es am Ende kein falsches Ergebnis geben.

Schlüter dankte den Synodalen für das ausgesprochene Vertrauen, das er als Grundlage für seine zukünftige Aufgabe bezeichnete. "Ich tue das, so gut ich es kann", sagte Schlüter, "und ich bitte mit Ihnen gemeinsam, dass das von Gottes Segen begleitet ist."

 

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