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Der junge Yupik Morgan zeigt sein Alaska-Tattoo. Er lebte lange in Massachusetts und ist jetzt mit 23 Jahren in seine Heimat zurückgekehrt – zu seinen Wurzeln, wie er sagt. Foto: 3sat

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Die Prophezeiung der Yupik

TV-Tipp: 3sat, Mi, 15.11., 21.00 Uhr

15. November 2017

Schrumpfende Eisberge, schmelzendes Meereseis, tauende Permafrostböden und aussterbende Tierarten – all das wirkt sich auf das Leben der Yupik, die Alaska seit Jahrhunderten besiedeln, aus.

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Der junge Yupik Morgan zeigt sein Alaska-Tattoo. Er lebte lange in Massachusetts und ist jetzt mit 23 Jahren in seine Heimat zurückgekehrt – zu seinen Wurzeln, wie er sagt. Foto: 3sat

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Jahrzehnte, bevor Wissenschaftler die Möglichkeit eines Klimawandels erwogen, warnten schon die erfahrenen Alten ihre Kinder. Sie erkannten frühzeitig minimale Veränderungen ihres Lebensraumes. Heute sind die Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar.

Das Land ist bis tief in den Winter eis- und schneefrei, Holunder- und Weidensträucher vermehren sich in der Tundra, das Eis der Flüsse ist nicht mehr tragfähig, der Wasserspiegel steigt, die Küstenerosion nimmt zu. Die Yupiks sind nicht mehr die Jäger oder nomadischen Fischer, wie in früheren Zeiten, aber sie leben immer noch von den Ressourcen der Natur.

Die Autoren begleiten Fischer, Jäger und Piloten und stellen ein Land vor, das mit ungeahnten Problemen zu kämpfen hat.

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